Montag, 6. Juli 2015

[Montagsfrage] Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?


Hallo und willkommen zu einer neuen Woche!

Ich habe beschlossen, nun immer mal wieder bei der Montagsfrage von Buchfresserchen teilzunehmen und Fragen rund um die Buchwelt zu beantworten.

Nun aber zu der heutigen Frage:

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Für mich spielt beim Buchkauf der Preis schon eine wichtige Rolle. Gerade da ich so viele Bücher lese (und noch viel, viel mehr Bücher kaufe), muss ich mir gut überlegen, wofür ich mein Geld ausgebe.

Wie auch Buchfresserchen, stelle ich den Preis und die Seitenzahl des Buches gegenüber.
Dass ein Hardcover teurer ist als ein Taschenbuch, ist natürlich verständlich und fließt in meine Bewertung mit ein. Einige Bücher, die mir bisher untergekommen sind, hätten ruhig sofort als günstigere Taschenbuchausgabe erscheinen können, anstatt als teures Hardcover.

Bei englischsprachigen Büchern ist mir aufgefallen, dass diese oftmals gleichzeitig als Hardcover und als Taschenbuch erscheinen. Ich finde das ziemlich praktisch, da so jeder selbst entscheiden kann, wie viel ihm das gebotene Buch wert ist.

Wie der Zufall es so will, war ich heute in einer Buchhandlung und habe ein Buch entdeckt, bei dem ich das Preis-Leistungs-Verhältnis unpassend finde.
Dabei handelt es sich um das Buch "Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" von Alain Monnier. Das Buch hat schmale 160 Seiten und kostet als Hardcover 16,99 €. Seit ich den Klappentext im Internet gelesen habe, steht das Buch auf meiner Wunschliste. Als ich das kleine (und vielleicht auch sehr gute) Büchlein heute für diesen Wahnsinnspreis gesehen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen.
So viel Geld ist mir auch das wunderbarste 160-Seiten-Buch nicht wert.

(Anmerkung: Ich kenne den Inhalt des Buches nur vom Klappentext und habe das Buch nicht gelesen. Dementsprechend behandelt meine Kritik lediglich den Preis.)

Ob sich die Investition für ein Buch lohnt oder nicht, hängt bei mir oft davon ab, ob es sich bei dem Buch um mein Lieblingsgernge, bzw. -Autoren handelt. Gerade für Bücher, von denen ich weiß, dass ich sie auf jeden Fall behalten will, bezahle ich lieber mehr Geld für die teurere Hardcover-Ausgabe. So habe ich erst vor Kurzem, ohne zu zögern, 19,99 € für "Die Seiten der Welt - Nachtland" ausgegeben.

Abschließend kann ich also ganz klar sagen: Mir ist der Preis beim Buchkauf wichtig. Und ja, auch die Dicke/Seitenanzahl des Buches hat für mich einen Einfluss darauf, ob es sich lohnt das Geld auszugeben oder nicht.

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr Bücher, die euch interessieren, ohne auf den Preis zu gucken? Oder wägt ihr wie ich ab, ob sich der Kauf lohnt?

Und was mich ebenfalls interessiert: Bei welchem Buch ist euch ein schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis aufgefallen? Habt ihr das Buch dann anschließend trotzdem gekauft, gelesen? 

Kommentare:

  1. Ich gehe auch ein wenig nach dem Preis. Ich lese sehr schnell und muss dann auch was für mein Geld bekommen.. Vermutlich hängt das aber auch davon ab, dass man als Studentin nicht im Geld schwimmt. Wenn ich eine Fortsetzung oder ein neues Buch einer bestimmten Autorin haben möchte, kaufe ich es aber trotzdem. Da geht dann die Bücherliebe vor den Preis. :)

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    1. Ja, als Studentin schwimmt man wahrlich nicht in Geld. Mittlerweile denke ich aber auch viel mehr nach, ob ich eine Neuerscheinung wirklich brauche oder ob es reicht, wenn ich sie mir aus der Bücherei hole.
      Tatsächlich sollte ich aber auch das nicht tun, da ich viel zu viele ungelesene Bücher zu Hause habe ;)

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  2. Huhu :)
    Ich muss gestehen, dass ich auch schon sehr auf den Preis schaue. Meistens kaufe ich mir lieber die Hardcoverausgaben als die Taschenbücher und ich kann es auch, wie du schon geschrieben hast, absolut nachvolziehen, dass diese teurer sind. Ich habe erst vor kurzem einen Buchbindekurs in der Uni mitgemacht undd a ist mir erst so richtig klar geworden, wie viele Arbeitsschritte in dem Erstellen von einem solchen Hardcover liegen, vom Ankleben des Lesebändchens nur mal angefangen.. Natürlich können da auch Maschinen einiges übernehmen, trotzdem muss viel per Hand gemacht werden und neben der reinen Herstellung möchten ja auch die Autoren etwas verdienen, die Covergestaltung und der Satz müssen bezahlt werden, das lektorat, die Werbung, die Materialien, Marketing uxw. Daher finde ich die Preise eigentlichs chon angemessen, auch wenn das bedeutet, dass ich mir dann vlt nicht jedes Buch kaufen kann das ich gerne hätte.
    Daher habe ich für mich die Regelung gefunden zu sortiren in "Muss ich jetzt unbedingt haben" und "Möchte ich gerne nochmal lesen", wobei dann die zweiteren erst einmal nicht gekauft werden. Oft gibt es diese dann später gebraucht und günstiger zu kaufen, sodass ich mir mit etwas Wartezei dann doch fast alles leisten kann :)

    Liebe Grüße, Krissy
    www.tausendbuecher.blogspot.de

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  3. Huhu!

    Ich schaue normalerweise schon auf den Preis. Aber nicht immer, muss ich zugeben. Manchmal will ich ein Buch einfach nur haben, da spielt es keine Rolle, was es kostet. Wobei das manchmal aber auf die Art der Präsentation zurückgeht, das weiß ich. Ein Buch, was richtig schön mit Messewand, schönen großen Buchstapeln Leseproben oder so beworben wird, nehme ich deutlicher wahr als manches, wofür keine Werbung gemacht wird. Elias & Laia war so ein Beispiel dafür - Werbung gesehen, in die Hand genommen, Klappentext gelesen - und schon musste es her :D.

    Liebe Grüße
    Maria

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