Dienstag, 8. März 2016

[Rezension] "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" von Veronica Roth

Erschienen bei cbt am 24.03.2014 | Übersetzt von Petra Koob-Pawis 
Hardcover | 512 Seiten | ISBN: 978-3-570-16157-9 | 17,99 € | Kaufen

"Die Bestimmung" | 1. Die Bestimmung (Info) | 2. Tödliche Wahrheit (Info3. Letzte Entscheidung

Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ...
(Quelle: cbt)
Die ersten beiden Teile dieser Trilogie habe ich bereits drei Jahre zuvor gelesen. Damals fand ich die Welt und die Geschichte ziemlich cool, doch der Erzählstil und die Protagonistin Tris haben mich gestört – besonders im zweiten Teil. Dies war auch der Hauptgrund, warum ich die Dystopie nie beendet habe. Nun habe ich mich aber entschlossen, endlich den letzten Teil zu lesen und die Reihe abzuschließen. Und das Buch hat mich positiv überrascht! 

Zwar finde ich immer noch, dass die meisten Protagonisten sehr naiv und vorhersehbar handeln, doch die Geschichte ist ziemlich interessant. Die Protagonisten werden mit schweren Entscheidungen konfrontiert, was bei ihnen neue Seiten hervorbringt und sie abwechslungsreicher macht.

Mir war relativ schnell klar, worauf dieser finale Teil hinauslaufen würde. Trotzdem war das Buch spannend und konnte mich mit einigen unvorhergesehenen Details überraschen. Besonders das Ende hätte ich so nicht von dieser Jugendbuchreihe erwartet. 
Mit „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ findet die Jugend-Dystopie einen würdigen Abschluss und ich konnte mich mit der Reihe wieder versöhnen. Man merkt den Büchern jedoch an, dass sie für ein jüngeres Publikum geschrieben sind, was sich im naiven Verhalten der Protagonisten und in den zum Teil etwas zu einfach lösbaren Problemen sichtbar wird. 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe noch einmal lesen würde, doch ich bereue es nicht, sie gelesen zu haben. Trotz des schwachen zweiten Teils und der nervigen und naiven Handlungen der Protagonistin, kann ich die Trilogie insgesamt weiterempfehlen. Das Konzept der Reihe, die Welt, sowie die Handlung konnten mich nämlich überzeugen. 

Ich empfehle zudem die Verfilmung des ersten Buches, da sie die Stimmung gut einfängt und sich recht gut an die Romanvorlage hält. Sie stellt zudem die naiven und nervigen Gedanken von Tris nicht so stark in der Vordergrund, womit die Verfilmung bei mir punkten konnte. 


(Coverrechte liegen beim Verlag)

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