Freitag, 26. Februar 2016

[Reihenrezension] Hamburg Rain 2084

Wer meinen Blog seit einer Weile verfolgt, wird festgestellt haben, dass ich Ende 2015 die "Hamburg Rain 2084"-Reihe gelesen habe. Nun stelle ich euch die Reihe als Ganzes vor und ziehe ein Fazit. Dies ist also ein etwas längerer Beitrag, doch dranbleiben lohnt sich! Am Ende des Beitrages gibt es eine kleine Überraschung.

Zunächst ein paar Informationen zur Reihe:


"Hamburg Rain 2084" ist eine eBook-Serie, auch eSerie genannt, die bei Knaur eBook veröffentlicht wurde. Die Dystopie wurde von dem bekannten Autor Rainer Wekwerth entworfen und zusammen mit 6 Autoren geschrieben. 
Jeder der Autoren entwickelt innerhalb des Hamburg Rain-Universums eine ganz eigene Geschichte. Rainer Wekwerth hat eine Kurzgeschichte als Prequel geschrieben, die in die Welt einführen soll.

Worum geht es?


Hamburg im Jahr 2084: Die Stadt ist im ewigen Regen zum Moloch mit 22 Millionen Einwohnern herangewachsen. Bauwerke früherer Epochen sind zu einem einzigen Gebäude verschmolzen, das sich über eine gigantische Fläche erstreckt und weit in den Himmel ragt. Wie ein surreales Gebilde aus dem Traum eines Wahnsinnigen reckt es seinen Körper aus Stein, Glas und Stahl in die Wolken und unablässig fließt der Regen an seinen Milliarden Ecken und Kanten herab. Dieser gigantische Koloss ist in Ebenen unterteilt, die weit in die Höhe und tief unter die Oberfläche reichen. Das Leben ist streng hierarchisch organisiert: Je reicher, desto weiter oben; je ärmer, desto weiter unten. Während sich oben im Sonnenlicht die Reichen und Schönen vergnügen, leben die Armen in Dunkelheit und Müll. Nur die Mittelschicht bildet da mit ihren Träumen von einer besseren Welt die Ausnahme. Und manchmal geschieht es, dass jemand den zugewiesenen Lebensraum verlässt. Mit unvorhersehbaren Folgen.
(Quelle: Knaur eBook)

Meine Kurzmeinung zu den einzelnen Teilen


Prequel: "Der schwarze Regen" von Rainer Wekwerth

Diese Kurzgeschichte zeigt dem Leser zum ersten Mal die düstere Welt Hamburgs im Jahre 2084. Das Prequel hat mich sehr neugierig auf die Reihe gemacht und mir einen guten Eindruck vermittelt, in welche Richtung die Reihe stilistisch gehen wird. Da es als kostenloser Download zur Verfügung steht, lohnt es sich, dort einmal rein zu lesen.

"V2" von Claudia Pietschmann
200 Seiten | 2 Sterne 

Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht. 
Die Autorin hat einige interessante Gedanken zum Thema Altern, Schönheitswahn, Liebe und Machtkampf eingebracht. Doch leider wird ein wissenschaftlich unlogischer Prozess zum Aufhänger dieser Geschichte und wird in eine schwache und platte Liebesgeschichte eingebettet. 

Hier kommt ihr zur ausführlichen Rezension
"Sundown" von Heike Wahrheit
208 Seiten | 4.5 Sterne 

In diesem Teil begleitet der Leser Daira, eine Kämpferin und exzellente Programmiererin aus den unteren Ebenen. 
Diesen Teil habe ich als Erstes gelesen und er hat Lust auf mehr gemacht. Das Ende war etwas schnell abgewickelt, aber das hat mich nicht so sehr gestört, da mir die Protagonistin und die Handlung gut gefallen haben. 

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"Rehab" von Ralf Wolfstädter
200 Seiten | 4 Sterne

In "Rehab" wacht der Protagonist ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit auf und bekommt einen Auftrag, von dem das Wohl der Stadt abhängt. 
Das Buch ist ereignisreich und packend und man bekommt neben der rasanten Handlung auch noch die verschiedenen Winkel der Stadt zu sehen. Das Ende hätte auch hier etwas mehr ausgeführt werden können, da es regelrecht übersprungen wurde. 

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"Zerfall" von Thomas Zeller
200 Seiten | 5 Sterne

Dieses Buch ist eindeutig eines der besten Bücher der Reihe. Hier treffen Menschen aus den höheren Ebenen auf Gangs aus dem Untergrund. Die Charaktere, die Handlung, die Welt und die Sprache passten für mich wunderbar zusammen. Mir gefiel auch der Fokus auf physikalische und chemische Prozesse, denen man aber auch ohne viel Wissen folgen kann. 

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"Risse im Fundament" von Stella M, Lieran
140 Seiten | 5 Sterne

Mit den verschiedenen Perspektiven und Reaktionen der Protagonisten bietet das Buch eine bunte Mischung und langweilt den Leser nicht mit flachen Charakteren. Die Autorin verzichtet zudem komplett auf Schimpfwörter und stellt das Elend der unteren Ebenen, die Gefahr, in die die Protagonisten geraten und die ruchlosen Machenschaften der Gangs nur durch Beschreibungen realistisch dar. Gerne hätte ich mehr als die knappen 140 Seiten gelesen

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"Die Seuche" von Andreas Geist
193 Seiten | 4 Sterne

Dieses Buch bietet gewissermaßen das Finale der Reihe. Es ist eindeutig eine die abgedrehteste Geschichte in "Hamburg Rain 2084" und ist absolut spannungsgeladen. Leider fehlten mir teilweise die anschaulichen Beschreibungen bei den technischen Aspekten dieser Geschichte. 

Hier kommt ihr zur ausführlichen Rezension

Fazit


Trotz des kleinen Ausreißers von "V2" ist "Hamburg Rain 2048" eine lesenswerte Reihe, die ich gerne weiterempfehlen möchte.

Ich finde das Konzept dieser Reihe sehr spannend, da alle Teile von verschiedenen Autoren geschrieben wurden und sie sich dadurch stilistisch und sprachlich unterscheiden. Dies kommt besonders gut zur Geltung, da die Bücher verschiedene Protagonisten begleiten, die dadurch jeweils einen individuellen Charakter bekommen.

Einen negativen Aspekt haben allerdings alle Bücher gemeinsam: Das Ende kommt meist zu kurz. Nicht selten wurde ich das Gefühl nicht los, das ganz schnell das Ende um die Ecke kommen musste, damit das Buch beendet wird. Sieht man mal von diesem Manko ab, sind die Enden teilweise unvorhersehbar und spannend.

Da alle Teile von einander unabhängig sind, kann sich leider auch keine durchgehende Geschichte entwickeln. Die Serie bietet zudem auch über diese 6 Bücher hinaus Potential für Fortsetzungen. Falls es also eine zweite Staffel der Serie geben sollte, hoffe ich darauf, dass diese vielleicht etwas mehr über die Entstehung und das Schicksal des Molochs Hamburg preisgibt. Sollten es aber auch weiterhin nur Einzelgeschichten sein, werde ich es mir wohl überlegen, ob ich noch weiterlesen möchte. Diese Staffel hat nämlich schon so viele (Beinah-)Katastrophen beinhaltet, dass ich nicht sicher bin, was noch alles Neues dazukommen könnte.

Überraschung


Wie versprochen gibt es nun eine kleine Überraschung. Es ist sogar eine Premiere auf meinem Blog:

Ein Gewinnspiel!

Ihr habt die Chance, den Sammelband, in dem alle Teile der ersten Staffel von "Hamburg Rain 2084" enthalten sind, zu gewinnen! Dieser erscheint am 15. März 2016 und ich verlose mit freundlicher Unterstützung des Verlages ein Exemplar (Teilnahmebedingungen unten). Der oder die Gewinnerin erhält dann zum Erscheinungstag das Ebook.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet mir bitte bis zum 10. März 2016 folgende Frage:

Warum wollt ihr "Hamburg Rain 2084" gewinnen?

Ich werde am 11. März 2016 den oder die GewinnerIn in einem gesonderten Beitrag auf meinem Blog bekannt geben. Anschließend habt ihr bis zum 13. März 2016 Zeit, mir in einer Nachricht eure Email-Adresse und euer Wunschformat mitzuteilen.

Ich wünsche euch viel Glück und hoffe, ich konnte euch mit dieser Reihenrezension neugierig machen!




Teilnahmebedingungen
- Ihr müsst meinem Blog folgen. Bitte gebt in eurem Teilnahmekommentar an, bei welcher Plattform ihr mir folgt(GFC, G+ oder Bloglovin)
- Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist die gestellte Frage zu beantworten.
- Teilnahme ab 18 Jahren.
- Bitte beachtet, dass es sich bei dem Gewinn um ein eBook handelt.
- Ihr bestätigt mit der Teilnahme am Gewinnspiel, dass ich eure Email-Adresse an den Verlag weiterleiten darf. Eure Email-Adresse wird nur dazu benutzt und ich lösche sie nach erfolgreicher Übermittlung.
- Ausgelost wird per random.org
- Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Montag, 15. Februar 2016

[Rezension] "Humboldts letzte Reise" von Vincent Froissard und Étienne Le Roux


Erschienen bei Knesebeck am 12.03.2015 | Übersetzt von Anja Kootz
Hardcover | farbig illustriert | 160 Seiten | ISBN: 978-3-86873-826-1 | 24,95 € | Kaufen

Der mittlerweile zur Ruhe gekommene Alexander von Humboldt erhält eine Nachricht seines Kollegen Aimé Bonpland, der im Dschungel Amazoniens verschollen ist. Begleitet von Bonplands Tochter bricht Humboldt auf, um sich auf die Spur seines engen Freundes zu begeben. Seine plötzliche Abreise sorgt für großes Aufsehen – wohin will der Mann auf seine alten Tage? Geht er auf eine neue Expedition? Um das herauszufinden, heftet sich sein Rivale Carl Ritter an Humboldts Fersen… 
(Quelle: Knesebeck Verlag)

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Graphic Novel hineinzufinden. Es war nicht immer ganz ersichtlich, wer die Geschichte gerade erzählt und zu wem die Gedanken gehören. Man muss sich zunächst mit dem Erzählstil und den Zeichnungen vertraut machen, da diese recht eigen sind. Zudem verschwimmt sowohl textlich als auch bildlich oft Realität und Traum, was für das erste Verständnis nicht sehr einfach war. Doch letztendlich macht genau diese verschwommene Grenze einen großen Teil des Charmes der Graphic Novel aus. 


Man sollte sich bei „Humboldts letzte Reise“ wirklich die Zeit nehmen, die Illustrationen aufmerksam zu betrachten und auf sich wirken zu lassen. Ein schnelles Durchlesen der Geschichte bringt nichts und kann ich auch nicht empfehlen. Mir half es auch manchmal, Passagen mehrmals zu lesen, um die Stimmung besser zu spüren und die Geschichte zu verstehen.

Illustrationen


Die Zeichnungen in dieser Graphic Novel sind sehr speziell und außergewöhnlich. Der Stil ist eher düster und seltsam, was den Eindruck verstärkt zwischen Traum und Realität zu wandeln. Dieses Buch lebt sehr von seinen Illustrationen und man merkt, dass sich die Autoren viel Mühe damit gegeben haben. Mir gefallen die tollen Zeichnungen sehr, da mir die Art und auch die Detaildichte sehr zusagen. Auch nach Beenden des Buches bin ich zu manchen Stellen zurückgekehrt um sie mir erneut anzusehen. 

„Humboldts letzte Reise“ ist ein spektakuläres Leseerlebnis. Je länger man sich damit befasst, desto mehr Details und Zusammenhänge offenbaren sich. Auch hält die Geschichte interessante Wendungen bereit, sodass eine Spannung entsteht. Nicht nur durch die Illustrationen also, sondern auch durch die geschriebene Geschichte kann das Buch bei mir punkten. 

Ich kann mir vorstellen, dass diese Graphic Novel nicht jedem zusagen wird, da die Art doch recht speziell ist. Doch solltet ihr euch für eine außergewöhnliche Reise zwischen Fantasie und Wirklichkeit interessieren, ist diese Graphic Novel eine eindeutige Empfehlung! Es ist etwas, was man auch nachdem man die Geschichte kennt, wieder aus dem Buchregal zieht, um sich einfach noch einmal bestimmte Seiten und Szenen erneuert anzugucken. Da es etwas anspruchsvoller ist, würde ich das Buch einem eher erwachsenen Publikum empfehlen. 

Die Graphic Novel bekommt von mir 5 Sterne, auch wenn ich anfangs etwas Schwierigkeiten damit hatte. Denn es ist eine spannende und fantastische Geschichte mit besonderen und außergewöhnlichen Illustrationen.
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

(Coverrechte liegen beim Verlag)

Mittwoch, 10. Februar 2016

[Rezension] "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth

Erschienen bei Arena am 1.1.2013 | ISBN: 978-3-401-06788-9
Hardcover | 408 Seiten | 16,99 € | Kaufen

"Labyrinth" | 1. Das Labyrinth erwacht | 2. Das Labyrinth jagt dich3. Das Labyrinth ist ohne Gnade


Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.


Am Anfang drängt sich der Vergleich zu „Maze Runner“ von James Dashner auf. Denn in beiden Büchern erwachen Jugendliche an einer ihnen fremden Stelle und können sich an nichts außer ihrem Namen erinnern. Sie sind in einem „Labyrinth“ und werden von grausamen Kreaturen verfolgt. Hier enden die Ähnlichkeiten aber schon. Denn in „Das Labyrinth erwacht“ müssen sich die Protagonisten durch verschiedene Welten kämpfen, in denen Portale stehen, die sie zur nächsten Welt führen. Nur gibt es immer ein Portal weniger als Jugendliche. 

Rainer Wekwerth hat in seinem Buch eine bunt gemischte Gruppe an Jugendlichen zusammen gebracht, die scheinbar alle etwas Schlimmes erlebt haben. Zusammen mit den Protagonisten erfährt man immer nur stückchenweise, was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Das ist spannend zu beobachten, da jeder der Protagonisten anders auf die Erinnerungsfetzen reagiert und auch ihr Verhalten in den lebensgefährlichen Situationen sich sehr unterscheidet.

Die Unwissenheit der Protagonisten und das Rätsel, warum sie denn in diesen Welten sind, hat mich stetig motiviert das Buch weiter zu lesen. Da die Kapitel recht kurz sind, stellte sich bei mir schnell der „Nur noch ein Kapitel“-Effekt ein, der dazu führte, dass ich das Buch kaum aus der Hand gelegt habe.

Die größte Kritik, die ich an dem Buch habe, sind die teilweise sehr erzwungen wirkenden Liebesgeschichten. Nach nur einem, bzw. wenigen Tagen, die im Buch vergehen, haben sich bereits feste Gefühle entwickelt und beeinflussen die Handlung enorm. Meiner Meinung nach hätte eine Geschichte gereicht, doch Rainer Wekwerth verknüpft fast alle Charaktere miteinander. Das war mir persönlich zu viel des Guten. 

Perspektiven

Das ganze Buch ist in der dritten Person geschrieben, wechselt aber immer zwischen den Protagonisten. Das heißt: Mal erfährt man die Geschichte aus der Sicht eines Charakters, mit all seinen Gefühlen und Erinnerungen, mal von einem anderen. Das führt für den Leser dazu, dass man über alles im Bilde ist, doch z.T. wechselte auch in einem Kapitel mehrmals die Perspektive, was aber nicht direkt ersichtlich war. Stellenweise hat mich das etwas verwirrt. 


Das Buch lässt sich gut lesen, da die Geschichte sehr packend und spannungsreich geschrieben ist. Das zeitlichen Ultimatum und die drohenden Gefahren, die die Protagonisten überwinden müssen, motivierten mich immer weiter zu lesen. „Das Labyrinth erwacht“ ist ein Jugendbuch, was teilweise an den naiven Handlungen der Protagonisten deutlich wird. Das hat mich nicht sonderlich gestört, machte das Buch aber etwas vorhersehbar. Der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich habe und der zu dem Abzug eines Sterns in der Bewertung geführt hat, sind die Liebesgeschichten. Meiner Meinung nach waren zu viele romantische Emotionen involviert, die mir zudem nicht realistisch erschienen. 

Ich werde die Reihe aber weiterhin verfolgen, da die Geschichte sehr viel Potential für die Folgebände birgt und ich wissen möchte, wie es den Protagonisten ergeht und was es mit dem Labyrinth auf sich hat. 

 

(Coverrechte liegen beim Verlag)


Dienstag, 9. Februar 2016

[Rezension] "Einstein" von Corinne Maier und Anne Simon

Erschienen bei Knesebeck am 27. Oktober 2015 | Übersetzt von Anja Kootz
Gebunden| 64 Seiten | durchgehend farbig illustriert | ISBN: 978-3-86873-809-5 
[D] 19,99 € , [A] 20,60 € | Kaufen

In Corinne Maiers und Anne Simons gezeichneter Biografie nimmt Einstein selbst die Leser an die Hand und führt in abwechslungsreichen Bildassoziationen durch sein Leben und seine Zeit. Er erklärt anschaulich und ausführlich seine Forschungen und die Relativitätstheorie.
(Quelle: Knesebeck)


In dieser Graphic Novel erzählt Albert Einstein persönlich von seinem Leben. Dabei werden die wichtigsten Etappen seines beruflichen und privaten Lebens dargestellt. Das Interessante ist, dass Einstein scheinbar von einer heutigen Zeit aus erzählt, da er erwähnt, dass seine Erfindung z.B. bei Laser, GPS, Digitalkamera, etc. (S.57) Anwendung fanden.

Insgesamt ist Einsteins Geschichte traurig, was aber an der Wirklichkeit seines Lebens liegt: Die Kritik und Unverständnis seiner Theorie von Außenstehenden, die zwei Weltkriege, das Gefühl, ein Fremder zu sein und das Bedauern, dass seine Theorien zu Erfindungen der Atombombe führten. Diese Emotionen kommen in diesem Buch sehr gut rüber.

...zu den Illustrationen

Die Illustrationen in diesem Buch sind sehr comicartig gehalten. Die Farben der Bilder sind grün und gelblich gehalten, was den Eindruck verstärkt, eine vergangene Geschichte zu lesen.
Es finden sich auch einige größere Bilder in dem Buch, die zum Teil fiktiv-fantastisch die Handlung in die Gedankenwelt Einsteins verlagern.

Sehr gelungen finde ich die farbliche Abhebung Einsteins Relativitätstheorien: Anstatt auf weißem Hintergrund finden sich hier die Panels auf gelben Hintergrund.


Diese Graphic Novel erzählt Einsteins Geschichte aus einer interessanten Sicht, nämlich aus seiner Eigenen. Dabei werden seine Gefühle offenbart und man lernt einen etwas anderen Albert Einstein kennen. Trotz der Illustrationen, die an einen Comic erinnern, ist das Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet. Es werden zum Teil wissenschaftliche Begriffe benutzt und auch einige bekannte Persönlichkeiten der Wissenschaften der damaligen Zeit haben in dieser Graphic Novel einen Auftritt. Für Jugendliche, die bereits etwas Erfahrung in den Naturwissenschaften sammeln konnten, bietet diese Graphic Novel aber eine tolle Art, einen großartigen Wissenschaftler kennen zu lernen. Trotz der etwas traurigen Grundstimmung sind auch einige Witze vorhanden, was die Geschichte etwas auflockert, außerdem wird sehr gut dargestellt, was Albert Einstein für ein faszinierender und inspirierender Mensch war.

Ich kann diese Graphic Novel sowohl Erwachsenen als auch Jugendlichen empfehlen. In nur kurzer Zeit lernt man auf interessante Weise eine berühmte Person kennen und kann so vielleicht sein Wissen erweitern oder zumindest auffrischen.

Von den beiden Autorinnen sind auch die zwei Comic-Biographien Marx und Freud im Knesebeck Verlag erschienen. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

(Coverrechte liegen beim Verlag)


Montag, 8. Februar 2016

[Montagsfrage] Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?


Endlich gibt es mal wieder eine Montagsfrage bei mir auf dem Blog. Buchfresserchen stellt jede Woche eine Frage rund um Bücher online, die wir dann beantworten. Diese Woche ist es eine interessante Frage, die auch schon vorher unter Buchbloggern recht stark diskutiert wurde,

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?


Zum unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren kann ich gleich etwas sagen: Da mein Blog noch ziemlich klein ist, habe ich bisher nicht wirklich mit dem Problem zu kämpfen. Allerdings behalte ich mir in solchen Fällen vor, selbst zu entscheiden, ob ich das Buch lese oder nicht. Nur wenn ich zugestimmt habe das Buch zu rezensieren, sehe ich mich in der Verantwortung dies auch zu tun.

Nun ja, bei den Anfragen ist das eine andere Sache... Tatsächlich bin ich im November 2015 auf die vielen Möglichkeiten gestoßen, wie man als Blogger an RE herankommt und habe mich da wohl etwas übernommen. Erst mit "Der Wanderer" von Trudi Canavan konnte ich den Stapel abbauen. Ich habe also kein Problem damit, Bücher anzufragen. Allerdings bin ich nach dem großen RE-Stapel ein gebranntes Kind und versuche mich etwas mehr zurückzuhalten.

Ich sehe RE als Möglichkeit, Bücher zu lesen, die sonst vielleicht auf meiner Wunschliste verstauben würden. Denn so kann ich herausfinden, ob mir das Buch wirklich gefallen würde und kann diese Erfahrung weitergeben. Natürlich frage ich auch Bücher an, die ich mir dringend wünsche, aber da diese meist sehr beliebt sind, bekomme ich sie nicht immer gestellt.

Bei manchen Verlagen ist es einfacher an Rezensionsexemplare heranzukommen als bei anderen, aber mittlerweile bin ich mit meinem Verlagskontakten ziemlich zufrieden. Zwar ist das Bloggerportal von randomhouse zum Beispiel sehr einfach zu handhaben, aber mit Verlagen wie Knaur, dtv oder Knesebeck entsteht ein persönlicher Kontakt, den ich sehr lieb gewonnen habe.

Eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt ist, dass ich kennzeichne, welche Bücher ich als Rezensionsexemplare gestellt bekommen habe. Das ist mir wichtig damit meine Leser dies wissen, obwohl meine Meinung davon natürlich nicht abhängig ist. Es bringt nämlich nichts, dem Verlag zur Liebe bessere Bewertungen zu vergeben. So sind auch schon einige Flops des letzten Jahres RE gewesen.

Obwohl ich mittlerweile RE anfragen kann, ersetzt nichts das Gefühl ein Buch zu kaufen. Gerade mit dem wenigen Geld, dass ich im Monat zur Verfügung habe, muss ich mir dreimal überlegen, ob ich ein Buch kaufe. Umso mehr freue ich mich dann auch darüber.


Rezensionsexemplare sind schon seit einiger Zeit ein Streitpunkt. 
Wie steht ihr dazu? 

Samstag, 6. Februar 2016

★Rezension★ "Hinten sind Rezepte drin" von Katrin Bauerfeind

Erschienen bei FISCHER Taschenbuch im Januar 2016
Klappenbroschur | 224 Seiten | ISBN: 978-3-596-03396-6 | 14,99 € | Kaufen


Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumherum. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin… 
(Quelle: Fischer Taschenbuch)


„Der Feminismus hat mehr Frauen enttäuscht als die Verfilmung von 50 Shades of Grey“
- Erster Satz | Seite 9

Zunächst einmal möchte ich darauf eingehen, was ich von dem Buch eigentlich erwartet habe. Laut Klappentext und Leseprobe sollte es sich hierbei um ein lustiges und wahres Buch über die Frau von heute handeln. Ich erwartete somit nicht nur Lustiges, sondern auch Denkanstöße und neue Blickwinkel. 

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Mit viel Humor und tollen Formulierungen macht Katrin Bauerfeind eine Art Tatsachenbestand über Frauen und Männer. Ihr Ton ist dabei plaudernd – Ich hatte das Gefühl, dass ich bei einem gemütlichen Tee mit ihr zusammensitze und sie mir über ihre Beobachtungen erzählt. Das verleiht dem Buch eine gewisse Leichtigkeit und ich fühlte mich in meinem ersten Eindruck bestätigt. 

Doch leider zeichnete sich recht schnell eine gewisse Zwiespältigkeit der Autorin ab. Während sie einerseits über Frauenklischees berichtet und Frauen rät, sich diesen nicht mehr unterzuordnen, so sind die Männer in ihrer Erzählung sehr stereotypisch. Warum sollte die Aufhebung der Stereotypen nur für Frauen gelten? 

„Mareike hat den Wagenheber am Ende dann in die Hand genommen und den Reifenwechsel erledigt. Es war eine stille, rumpelige Rückfahrt. Auch der Weg aus den Klischees ist lang und steinig.“ 
– Seite 51

Der Untertitel des Buches lautet: „Geschichten, die Männern nie passieren würden“ und doch kommen in dem Buch einige Geschichten vor, die Männern passieren. Das ist natürlich bei solch einem Thema nicht zu vermeiden, doch anstatt sie nur darzustellen, hätte Katrin Bauerfeind sich mit ihnen auseinandersetzten können. Es tut mir Leid um die vertane Chance, dem Buch einen Mehrwert zu geben und sich von der mittlerweile doch recht breiten Masse der „Feministischen“-Frauenbücher abzuheben. Sie hätte helfen können, die Klischees zu beseitigen und für gegenseitiges Verständnis werben können. 

„Stop! Aus! Halt! Sag mal, wo hast du die Klischees denn her? Aus’m Ausverkauf? Die sind jedenfalls superbillig!“ 
- Seite 190

Kurz vor Ende des Buches hat sich die Autorin zudem zu einer Lästerrunde gegen Heidi Klum verleiten lassen. Die Kernaussage des Kapitels ist natürlich sehr wichtig und richtig: Es geht um Magerwahn, Diäten und dem (weiblichen) Bedürfnis, den perfekten Körper zu haben. Doch durch die Lästerei hat das Buch in meinen Augen einiges an Niveau verloren. Egal wie lässig und nah am Leser die Autorin damit sein wollte, für mich hat so etwas in einem Buch nichts zu suchen. 


Alles in allem ist „Hinten sind Rezepte drin“ ein unterhaltsames und nettes Buch. Es lässt sich gut lesen, da die Kapitel alle unabhängig voneinander und auch nicht sehr lang sind. Was gut, lustig und unterhaltsam anfängt, hinterlässt letztendlich einen Eindruck, nichts Neues aus dem Buch mitgenommen zu haben. Katrin Bauerfeind stellt Klischees und Geschichten dar, ohne ihnen einen wirklich neuen Anstrich zu verpassen. 

Somit ist das Buch für mich nichts, was man gelesen haben muss. Dennoch war es für mich auch keine verschwendete Zeit – amüsant war die Lektüre ja trotzdem. 

 „Klar, für den Preis dieses Buches können sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustigeres oder nicht viel Wahres…“ 
- Klappentext

Solltet ihr Interesse an dem Buch haben, empfehle ich nicht, es zum derzeitigen Preis von 14,99 € zu kaufen. Für 224 Seiten und ein Buch ohne tiefere Botschaft ist mir das Geld zu schade und ich würde wohl lieber einen Hemingway kaufen. Hoffentlich bringt der Verlag auch noch ein Taschenbuch zu einem günstigeren Preis heraus. 

Ich bedanke mich beim Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

(Coverrechte liegen beim Verlag)


Freitag, 5. Februar 2016

[Neuzugänge] Nachschub für ein tolles Lesejahr


Im Januar habe ich so einige tolle, neue Bücher bekommen. 5 habe ich mir gekauft, 3 sind als Rezensionsexemplare bei mir angekommen und 1 Buch habe ich ertauscht. 

Bei den neu gekauften Büchern durfte natürlich "Wie Schnee so weiß" von Marissa Meyer nicht fehlen. Der vierte und letzte Teil der Reihe ist am 29. Januar erschienen, doch es wird wohl noch etwas dauern, bis ich ihn lese, da ich es noch nicht geschafft habe, den dritten Teil, "Wie Sterne so golden", zu lesen. Hinzu kommen Teil 2 bis 5 der Weltensucher-Chroniken von Thomas Thiemeyer. Diese werden nun als Hardcover überall für je 9,95 € verkauft. Das erste Buch der Reihe habe ich bereits auf meinem SuB und da ich schon viel Gutes über die Reihe gehört habe (und ich gebe zu: Sie sieht auch echt toll aus im Regal), dachte ich mir, dass es Zeit ist, meinen Thalia-Gutschein zu einzulösen!

"Phantasmen" von Kai Meyer habe ich mir bei Lovelybooks ertauscht und ich bin ganz gespannt auf das Buch, da es ziemlich gemischte Meinungen dazu gibt.

"Kalypto - Die Magierin der Tausend Inseln" von Tom Jacuba habe ich vom Autor und Verlag für eine Leserunde gestellt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Das Buch habe ich deshalb auch bereits gelesen und hatte sehr viel Spaß dabei (➸ Rezension) . Die Leserunde war auch sehr toll mit vielen netten Mitleserinnen! Ich freue mich schon sehr auf den August, da dann der letzte Teil der Trilogie erscheint!

Ich habe mich außerdem sehr über die zwei Graphic Novels "Einstein" und "Humboldts letzte Reise" vom Knesebeck Verlag gefreut.

Was habt ihr euch im Januar für neue Bücher gekauft? 

Donnerstag, 4. Februar 2016

★Rezension★ "Der Wanderer" von Trudi Canavan

Erschienen bei Penhaligon am 23.11.2015 | Übersetzt von Michaela Link
Hardcover | 704 Seiten | ISBN: 978-3-7645-3106-5 | 19,99 € | Kaufen

"Die Magie der Tausend Welten" | 1. Die Begabte (Rezension) | 2. Der Wanderer | 3. Titel noch nicht bekannt


Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf …
(Quelle: Penhaligon)


Wieder einmal bekommt der Leser mit „Der Wanderer“ Fantasy in schöner „Trudi Canavan“-Art geliefert: Die Magie, die Welten und die Charaktere sind sehr fantasie- und liebevoll ausgearbeitet, sodass ich beim Lesen viel Spaß hatte und mich mit dem Buch wohlgefühlt habe. Vor meinem inneren Auge entstanden detaillierte Bilder und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzten.   

Da es nun schon ein Jahr her ist, seit ich das erste Buch gelesen habe, hätte ich mir vom zweiten Teil gewünscht, dass dort am Anfang Rückblenden eingebaut worden wären, die den Einstieg in den neuen Teil der Trilogie erleichtert hätten. Ausführlich hätten diese gar nicht sein müssen - die beiläufige Erwähnung von Ereignissen oder Charakteren hätte mir schon genügt. Im Laufe des Buches waren zwar kurze Einblicke in die bisherige Handlung zu finden, allerdings kamen diese für mich bereits zu einem Zeitpunkt, wo ich sie nicht mehr gebraucht habe. Denn wie ich beim Weiterlesen feststellte, waren die Kenntnisse aus dem Vorgänger gar nicht notwendig um der Handlung zu folgen. Dies ist für Quereinsteiger recht praktisch. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Bezug zwischen den Teilen gewünscht.   

„Der Wanderer“ geht mit seiner Handlung in eine etwas andere Richtung als sein Vorgänger „Die Begabte“. Dieses Mal geht es nicht mehr nur um die Einzelschicksale, sondern auch um die vielen Welten und die darin lebenden Völker. So wird die Handlung etwas weltenumspannender und man bekommt mehr von der toll konstruierten Welt und Geschichte mit. Natürlich waren die Haupthandlungen wieder auf die zwei Protagonisten Rielle und Tyen bezogen, deren Entwicklung ich gerne verfolgt habe.  

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die jeweils einen der Hauptcharaktere begleiten. Die Abschnitte sind ziemlich lang, was mich zunächst etwas gestört hat. Denn die ersten 140 Seiten begleitet der Leser Rielle, deren Geschichte im ersten Teil für mich eher die uninteressantere Handlung war. Ich hätte mir gerade am Anfang mehr Perspektivenwechsel gewünscht, denn ich denke, dass nicht nur ich zunächst mehr über Tyen erfahren wollte. Im Laufe des Buches freundete ich mich aber immer mehr mit der Länge der Abschnitte an. So hat die Autorin nämlich Zeit, den einzelnen Teilen einen Spannungsbogen zu verleihen und als Leser hat man Zeit, sich auf den Protagonisten einzustellen- ohne, dass man sich sofort wieder umgewöhnen muss.  


Trudi Canavan verzichtet außerdem zwischen den Abschnitten auf starke Cliffhanger. Das wirkt zunächst etwas seltsam, doch sie schafft es trotzdem, eine Spannung aufrecht zu erhalten und dabei nicht künstlich reißerisch zu wirken. Ohne die Cliffhanger konnte ich mich viel mehr auf die neuen Abschnitte und den Perspektivenwechsel freuen und ärgerte mich nicht um den „unpassenden“ Schnitt in der Handlung.  


„Der Wanderer“ ist ein solides Fantasywerk aus der Feder der australischen Autorin Trudi Canavan. Mit gewohnt gutem Schreibstil, spannenden Charakteren und einem fantastischen Weltenentwurf bietet das Buch Fantasy auf gutem Niveau. Da das Buch allerdings nicht sehr rasant oder actionlastig ist, wirkt es recht gemächlich, was bei einer Seitenanzahl von 704 Seiten etwas abschreckend ist. Ich bin auch der Meinung, dass dem Buch (einige) hundert Seiten weniger gut getan hätten, wenn so die Handlung etwas schneller vorangekommen wäre. Dennoch kann ich dieses Buch empfehlen. Man sollte sich aber auf eine eher ruhigere und durchdachte Geschichte einstellen.    

Solltet ihr Trudi Canavan noch nicht kennen, möchte ich euch ihre erste Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ nahelegen, da sie meiner Meinung nach etwas besser zeigt, wozu die Autorin in der Lage ist. „Die Magie der tausend Welten“ ist eher für Leser, die die Autorin schon kennen und auch mögen. 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

(Coverrechte liegen beim Verlag)


[Monatsrückblick] Januar 2016 - Ein dicker Start ins Jahr

Auf dem Bild fehlen: "Die Seuche" von Andreas Geist und "Talon - Drachenzeit" von Julie Kagawa

Hui, da ist schon der erste Monat des neuen Jahres vorbei und auf meinem Blog war es leider ziemlich still. Das hat damit zu tun, dass meine Prüfungen bevorstanden und ich mich auf das Lernen konzentriert habe. Nun geht es aber wieder weiter hier auf dem Blog, da ich (hoffentlich) alle Prüfungen für dieses Semester hinter mir habe. 

Trotz der Prüfungsvorbereitung habe ich doch mehr Bücher geschafft als ich erwartet habe. Vor allem waren es dicke Bücher, die mich auch einiges an Zeit gekostet haben. 

Die Zahlen


Im Januar 2016 habe ich 5 Bücher gelesen, was sich zu einer Seitenzahl von 2.533 Seiten summiert. Das ist doch recht ordentlich, da ich damit gut 81,7 Seiten am Tag geschafft habe. Leider war keines vom richtigen SuB, da es sich bei allen Büchern um Rezensionsexemplare handelt. 

Zudem habe ich auch noch 5 Manga, nämlich die "Pretty Guardian Sailor Moon"-Reihe, gelesen. Teil 3 bis 8 habe ich im Januar geschafft, also warten noch 4 weitere auf mich.  

Die Bücher


★★★★★ "Die Seuche" von Andreas Geist (Hamburg Rain 2048)
6. Teil | 169 Seiten | Dystopie | Knaur eBook | Rezension

★★★★★ "Talon - Drachenzeit" von Julie Kagawa
1. Teil | 558 Seiten | Jugend-Fantasy | Heyne fliegt | Rezension

★ "Throne of Glass - Die Erwählte" von Sarah J. Maas
1. Teil | 496 Seiten | Fantasy | dtv | Rezension

★ "Kalypto - Die Magierin der Tausend Inseln" - Tom Jacuba
2. Teil | 606 Seiten | High-Fantasy | Bastei Lübbe | Rezension

 "Der Wanderer" - Trudi Canavan 
2. Teil | 704 Seiten | Fantasy | Penhaligon | Rezension

Fazit


So langsam baue ich den Rezensionsexemplar-Stapel ab und ich werde wohl im Februar verstärkt Bücher von meinem SuB lesen. Wie man an meiner Bewertung sehen kann, war der Januar ein sehr toller Monat und ich hatte wirklich viel Spaß. 

Highlight


"Kalypto - Die Magierin der Tausend Inseln" von Tom Jacuba hat sich diesen Monat auf Platz 1 gekämpft. Mir hat der zweite Teil der Trilogie sogar besser gefallen als der Erste, da er noch mehr Action, Kämpfe und Emotionen beinhaltet. Sollte euch die Reihe interessieren, schaut doch gerne bei meinen Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2 vorbei. 

Ausblick


Auch im Februar werde ich weiter meine Rezensionsexemplare "abarbeiten", wobei keine dicken Wälzer mehr dabei sind. Ich freue mich ganz besonders auf die Graphic Novels "Einstein" und "Humbolts letzte Reise" aus dem Knesebeck Verlag. Mein SuB wird im Februar (endlich) von "Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth erlöst, da ich es bereits jemandem versprochen habe und das Buch natürlich lesen möchte bevor ich es weggebe. Ansonsten werde ich den Monat einfach auf mich zukommen lassen und schauen, was sich so ergibt. Genug Auswahl habe ich ja mit über 160 Büchern! 

Nun bin ich aber gespannt, was eure Januar-Highlights waren! 
Welches der von mir gelesenen Bücher möchtet ihr noch lesen?
Was werdet ihr auf jeden Fall im Februar lesen?