Dienstag, 30. August 2016

[Neuerscheinungen] September 2016

Der Monat August ist schon so gut wie zu Ende und dementsprechend ist es für mich allerhöchste Zeit, euch die Neuerscheinungen für den September vorzustellen, auf die ich am meisten gespannt bin. Wie immer kommt ihr per Klick auf's Cover zu der Buchseite des Verlages, wo ihr den Klappentext und Leseproben findet, sowie das Buch kaufen könnt. 

Droemer Knaur



Mich haben bereits drei dieser Bücher erreicht und ich bin schon wahnsinnig gespannt sie zu lesen! "Die Schwerter von Dara" ist der erste Teil der Seidenkrieger-Trilogie und wird als "neues Game of Thrones" vermarktet (Ob es diesem gerecht wird, kann ich natürlich (noch) nicht beurteilen). Ich bin sehr angetan davon, dass in diesem Buch sowohl chinesische Mythen und auch chinesische Krieger ihren Auftritt haben.
"Darwin City. Die letzten der Erde" hingegen ist ein Sci-Fi-Roman, der mit futuristischer Alien-Architektur und einer postapokalyptischen, zerstörten Erde daher kommt.
"Irrlichtfeuer" scheint auch eine spannende Fantasy-Welt mit Magie zu sein und ist deshalb bei mir gelandet. Zu diesen drei Büchern werden auf jeden Fall noch Rezensionen auf meinem Blog folgen. Ich hoffe auch, dass dies nicht allzu lang auf sich warten lassen wird, obwohl die Bücher ziemlich viele Seiten haben.
Bei "Nachruf auf den Mond" und "Die Legende" handelt es sich um Neuauflagen. 

Randomhouse


Das Buch aus der Randomhouse-Verlagsgruppe, auf das ich mich am meisten freue ist "Red Rising - Tag der Entscheidung". Dies ist der dritte und letzte Teil der Reihe und ich kann es kaum erwarten, endlich herauszufinden, wie die Geschichte ausgehen wird.
Die Spiegel-Thematik hat mich schon immer in Büchern interessiert. Deshalb ist "Haus der Tausend Spiegel" ebenfalls auf meiner Wunschliste gelandet.
"Die Drei Sonnen" hingegen klingt nach einem aufregenden, "echten" Sci-Fi-Roman und spielt in China. Ohne viel über den Inhalt zu wissen, ist mir klar - Dieses Buch muss ich früher oder später auf jeden Fall lesen!

dtv


Als ich die Beschreibung zu diesem Buch gelesen habe kam mir sofort in den Sinn: "Das klingt wie Mad Max nur für Jugendliche." Und genau deshalb möchte ich das Buch auch dringend lesen.

impress


"Die Schöne und das Biest" ist eines meiner liebsten Märchen. Als Kind hat mir meine Mutter oft das russische Pendant dazu vorgelesen und auch die Disney-Version mochte ich sehr gerne. "Belle et la magie" klingt nach einer toller Neuerzählung, die sich, zumindest laut dem Klappentext, leicht an dem Märchen orientiert. Die Autorin Valentina Fast sollte wohl den meisten als Autorin der "Royal"-Reihe bekannt sein (die ich übrigens auch noch unbedingt lesen will!).

Lübbe



Das erste Buch in der Liste ist "Als die Götter noch mit Menschen rangen" - Ein illustriertes Buch, das die Geschichten der Sternbilder erzählt. Da ich selbst ein wenig astronomiebegeistert bin und öfter mal mit meinen Eltern durch's Teleskop den Nachhimmel angucke und zudem auch die Sagen und Mythen der Antike sehr spannend finde, ist das Buch eindeutig etwas, das irgendwann in meiner Hausbibliothek stehen sollte.
"Dein perfektes Jahr" kling nach einer lockeren, aber auch philosophischen Liebesgeschichte. Den pinken Buchschnitt finde ich allerdings nicht so toll. Deshalb werde ich mir das Buch wohl irgendwann aus der Bücherei holen anstatt es mir zu kaufen.
"Im Club der Zeitmillionäre" geht es um ein ziemlich wichtiges Thema: Zeit! Das Buch klingt nach einer aufschlussreichen Lektüre in einer Zeit, in der viel zu wenig auf die Zeit geachtet wird.
Jesse Eisenberg ist unter anderem für seine Rolle als Facebook-Erfinder Marc Zuckerberg in "The Social Network" bekannt. Was ich hingegen nicht wusste ist, dass er auch schreibt. Ich bin kein riesiger Fan Eisenbergs, aber die Beschreibung von "Fünf von Fünf Sternen" klingt vielversprechend und hat so seinen Platz in dieser Liste verdient.



Puh... Das ist aber eine lange Liste geworden. Tatsächlich fehlen noch die Neuerscheinungen aus den Fischer Verlag, aber um ehrlich zu sein - die Liste ist auch so lang genug geworden und braucht eigentlich keine Ergänzungen mehr! Mich würde interessieren, ob ihr durch meine Liste vielleicht auf ein Buch aufmerksam geworden seid, dass euch sonst entgangen wäre!
Und wie immer würde ich auch gerne von euch wissen, worauf ihr euch im September besonders freut! 

Samstag, 27. August 2016

[Rezension] "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel

Erschienen bei Piper am 14.09.2015 | Übersetzt von Wibke Kuhn
Paperback + eBook | 416 Seiten | ISBN: 978-3-492-06022-6 | 14,99 € | Kaufen


Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
(Quelle: Piper) 
Trotz der vielen begeisterten Stimmen bin ich mit keinen allzu großen Erwartungen, aber mit großer Neugier an das Buch herangegangen.

„Das Licht der letzten Tage“ erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven und auch aus verschiedenen Zeitabschnitten. Der Klappentext lässt vermuten, dass es sich alles schon in der Post-Apokalypse abspielt, doch tatsächlich gibt es drei große Zeitabschnitte, die beschrieben werden: Die Vergangenheit, der Wendepunkt der Zivilisation (die Pandemie) und 20 Jahre in der Zukunft. Dabei wird jede Zeit für sich zwar chronologisch erzählt, aber es gibt immer wieder Sprünge in die anderen Handlungsstränge.

Es gibt mehrere Erzähler in der Geschichte, die verschiedenen Altersgruppen angehören und eine Verbindung zu einander haben. Diese Verbindung ist aber nur leicht und als Leserin habe ich mich nicht dazu gezwungen gefühlt, diese Verbindung unbedingt finden und verstehen zu wollen. Während des Lesens kam mir in diesem Zusammenhang immer wieder der Film „Cloud Atlas“ in den Sinn. Dort wird einem, ganz nach dem Motto „Alles ist verbunden“, die vermeintliche Verbindung der Charaktere geradewegs aufgebunden, obwohl diese gar nicht so stark ausgeprägt ist. In „Das Licht der letzten Tage“ ist dieses Stilmittel etwas eleganter ausgearbeitet: Es gibt Berührungen der einzelnen Handlungsstränge, aber diese sind eher nebensächlich.

Das Buch fängt interessant an, ist aber auf seltsame Weise ruhig und bedacht, obwohl wichtige Ereignisse mit gravierenden Folgen eintreten. Diese Besonnenheit war das Erste, was mir sofort auffiel und wird hauptsächlich durch die Sprache der Autorin transportiert, die schlicht, aber poetisch ist. Schnell war mir also klar: Dieses Buch ist etwas Besonderes!

Cover

Das Cover ist eine wahre Schönheit. Es passt perfekt zum Inhalt und legt den Fokus auf das Zärtliche und das Bedachte. Die Schrift ist schlicht und passend. Leider wurde diese für die Taschenbuchausgabe, die im Februar 2017 erscheint, verändert und die neue Schrift sagt mir leider überhaupt nicht zu, da sie meiner Meinung nach die Wirkung des Covers total verändert. (*Hier* könnt ihr das neue Cover sehen) 
Nach dem Lesen kann ich nun mit voller Überzeugung sagen: Ja, mich konnte dieses Buch auch begeistern!
Diese Begeisterung tauchte aber nicht sofort auf, sondern schlich sich langsam im Laufe der Geschichte ein. Das Faszinierende war, dass die Handlung ohne große Action auskommt und auch keine großen Spannungen aufbaut, mich aber trotzdem total fesseln konnte.

„Das Licht der letzten Tage“ ist ein Endzeitroman, wie ich ihn noch nicht gelesen habe. Der Fokus liegt nicht auf der Apokalypse oder dem (actionreichen) Überlebenskampf, sondern auf den Menschen und dem, was die Menschlichkeit ausmacht. Fast schon melancholisch, beschreibt „Das Licht der letzten Tage“ die Zerbrechlichkeit und auch die Zärtlichkeit des Lebens in einer Zeit, in der es am wichtigsten ist.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem nahelegen! Lest es und bildet euch selbst ein Urteil!
Coverrechte liegen beim Verlag. 

Freitag, 26. August 2016

{Coververgleich} Das Glück ist nicht immer gerecht

Nachdem ich letzte Woche pausiert habe, gibt es diese Woche wieder einen Coververgleich bei mir. Veranstaltet wird diese Aktion im Wechsel von Sara und Denise. Ich versuche immer Cover zu Büchern zu vergleichen, die ich aktuell lese, gelesen habe oder die durch irgendeine andere Art momentan bei mir präsent sind. Diese Woche habe ich mich für ein Buch entschieden, zu dem die Rezension letzte Woche online gegangen ist.

"Das Glück ist nicht immer gerecht" von Anne-Laure Bondoux



Deutsches TB | Deutsche Lehrbuchausgabe | Englisches HC/TB

Italienisches HC | Englische Lehrbuchausgabe (?)


Als ich mich auf die Suche nach den verschiedenen Covern zu diesem Buch gemacht habe, ist mir direkt aufgefallen, wie verschieden sie alle sind. Zudem habe ich gemerkt, dass das Buch wohl sowohl in Deutschland als auch in England als Schullektüre für den Französischunterricht benutzt wird/wurde. Mein absoluter Cover-Flop ist dabei die englische Lehrbuchausgabe - Was haben sich die Grafiker da nur gedacht?! 

Auch die deutsche Lehrbuchausgabe finde ich nicht viel hübscher. Es wirkt eher wie eine Werbebroschüre für eine Pediküre oder Fußpflege allgemein! Das Thema "lackierte Fußnägel" wurde auch auf dem englischen Hardcover verwendet und wenn man das Buch gelesen hat, erkennt man, dass dies ein Bezug zum Inhalt ist. Nur hat die englische HC-Ausgabe eine viel ansehnlichere und auch weniger missverständliche Umsetzung dieses Themas gewählt. 
Generell finde ich die englische Ausgabe sehr gelungen. Es ist schlicht und der Titel ist interessant positioniert. Auch das italienische Cover finde ich nicht hässlich, allerdings hätte ich wohl kaum im Laden danach gegriffen. 

Die Version, die ich am besten finde ist (zum Glück) auch die, die ich selbst zu Hause habe: die deutsche Ausgabe! Es hat eine schönes Verhältnis zwischen Text und Bild und gibt die Stimmung des Buches gut wieder.  (In meiner Rezension habe ich etwas mehr dazu geschieben).

Welches Cover findet ihr am Besten? 

Coverrecht liegen bei den entsprechenden Verlagen.
Per Klick auf's Bild kommt ihr zur Bildquelle.

Sonntag, 21. August 2016

[Rezension] "Das Glück ist nicht immer gerecht" von Anne-Laure Bondoux

Erschienen bei dtv am 22.07.2016 | Übersetzt von Maja von Vogel
Taschenbuch | 240 Seiten | ISBN: 978-3-423-71690-1 | 9,95 € | Kaufen

Ein Monat in ihrem kleinen Ferienhäuschen in der Ardèche. Eigentlich könnte es für die Schwestern Mado und Patty ein toller Sommer warden. Doch seit ihre Eltern hier vor einem Dreivierteljahr ums Leben kamen, ist nichts mehr so, wie es war. Die Schwestern erleben ein Wechselbad der Gefühle. Da sind zum Beispiel die holländischen Brüder, in die Mado und Patty sich unsterblich verlieben und mit denen sie eine tolle Zeit verbringen. Doch Patty ist schwanger. Und der Sommer neigt sich dem Ende zu. Mado und Patty müssen sich der Realität stellen…
(Quelle: Klappentext; dtv)
Der Autorin ist mit diesem Buch eine sehr feinfühlige Geschichte gelungen. So schwer die Probleme der beiden Schwestern auch sind und wie tief verzweifelt sie zuweilen auch sind – durch den Schreibstil bekommt dies alles eine fast zärtliche Note.

Gerade Mado macht im Laufe der Geschichte vieles mit und da das Buch aus ihrer Sicht erzählt wird, baut sich eine starke Verbindung zwischen ihr und dem Leser auf. Mado ist für ihr Alter ausgesprochen reif und bedacht. Sie übernimmt bei Pattys „Problem“ kurzerhand das Ruder und tut alles, um ihr Leben und das ihrer Schwester wieder ins Lot zu bringen. Sie wächst dabei über sich hinaus und bewältigt Probleme, die eine Jugendliche in ihrem Alter eigentlich noch nicht haben sollte. Ihr Zwiespalt zwischen Verantwortung und Kindsein kommt gut in diesem Buch zur Geltung und zeigt, dass sie niemand ist, dem alles auf wundersame Weise zufliegt, sondern dass es Überwindung kostet und sie dafür einiges einstecken muss. Klar, manche Dinge sind dann doch vielleicht etwas zu überspitzt und ich glaube kaum, dass eine 15-Jährige in unserer Gesellschaft diese Probleme so „einfach“ bewältigt hätte. Das kann ich aber verzeihen und interpretiere dies als schriftstellerische Freiheit– Es passt nämlich in Mados Entwicklung und wird gut erklärt, anders als bei Patty.

Des Weiteren könnte man kritisieren, dass das Verhalten der Schwestern unrealistisch ist und dass so eine Geschichte nie wirklich passieren könnte, doch ich glaube, dass es (leider) solche Fälle tatsächlich gibt. Pattys Verhalten und viele ihrer Entscheidungen finde ich mehr als fragwürdig. Leider passt ihre „Entwicklung“, die sich aber erst auf den letzten Seiten abspielt, nicht wirklich ins Bild. Natürlich hatte ich während des Lesens auf diese Entwicklung gehofft, doch sie kam erst am Ende und irgendwie auch zu schnell. Das ist tatsächlich der größte Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe, da es so unrealistisch wirkt. Es passt nicht wirklich zu der Protagonistin und wirkt irgendwie „zusammengeschustert“.

Ich denke, man kann an diesem Buch sehr gut das unterschiedliche Verhalten von Jugendlichen und auch deren Umgang mit Problemen erkennen. Das Buch lädt zur Auseinandersetzung mit dem Inhalt ein, weshalb es wohl auch an deutschen Schulen als Lektüre im Französischunterricht benutzt wird (Ob es tatsächlich so ist, weiß ich nicht, aber zumindest gibt es eine Lehrbuchfassung zu diesem Buch, die für den Französischunterricht auf dem Niveau B2 ausgelegt ist).

Cover

Ich finde das Cover sehr hübsch. Es ist etwas ungewohnt, dass das Foto nicht den Hauptbestandteil des Covers bildet. Doch ich finde es schön, wie Text und Bild zu gleichen Teilen den Platz einnehmen. Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches gut wieder. Es ist schlicht, leicht, aber auch irgendwie melancholisch. 
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es zeichnet ein zerbrechliches und einfühlsames Bild über ungewöhnliche Lebensumstände zweier Schwestern. Es konnte mich berühren und am Ende habe ich das Buch mit einem fast schon traurigen Seufzer geschlossen.
Mein einziger großer Kritikpunkt bleibt die seltsam schnelle, wenig ausgearbeitete Entwicklung Pattys am Ende.

Das Buch eignet sich bestimmt gut, um über Problembewältigung von Jugendlichen zu diskutieren und auch wichtige Themen für Teenager anzusprechen. Das Buch ist sehr schlicht und doch ergreifend geschrieben, sodass man sich gut in die Situation einfühlen kann.

Ich kann das Buch empfehlen, doch man sollte hier keineswegs mit einer romantischen Liebesgeschichte oder Ähnlichem rechnen, sondern viel eher mit einer Geschichte, die den Fokus auf Erwachsenwerden und Verantwortung legt.

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Samstag, 20. August 2016

{What's New?} Neues Buch, Malen, Pokémon und Blogveränderungen

Hallo zusammen! 

Heute gibt es mal wieder etwas Neues auf meinem Blog - nämlich ein einfachen Plauder-Beitrag. Diesen wird es in Zukunft öfters geben, allerdings auch nur, wenn es etwas zu berichten gibt :) 

Ich will euch hier einfach nur erzählen, was gerade bei mir so passiert und sonst nirgendwo auf meinem Blog Platz hat. 


Zunächst einmal ist diese Woche "Kalypto - Der Wächter des Schlafenden Berges" von Tom Jacuba bei mir eingetroffen! Ich habe mich natürlich riesig darüber gefreut und direkt schon reingelesen. Es fängt schon super spannend an und ich bin gespannt, was sich Tom Jacuba für das Finale der Trilogie ausgedacht hat. 
Übrigens verlost er gerade auf Lovelybooks 5 Exemplare des Buches. Schaut doch mal vorbei! 


Derzeit genieße ich die Semesterferien und habe Zeit mich meinem Malbüchern zu widmen. Anfang des Monats habe ich mir dazu endlich einen kleinen Traum erfüllt und die Farber Castell Polychromos gekauft! Dazu habe ich mir auch gleich noch zwei weitere Malbücher bestellt.

Heute habe ich mich endlich hingesetzt und habe in "Colour my Sketchbook" von Bennett Klein gemalt. Die Stifte sind ein Traum und ich bin  zufrieden mit dem Ergebnis.

Dabei habe ich "It's Teatime, my dear" von Bill Bryson gehört. Gesprochen wird das Hörbuch von Oliver Rohrbeck, der mir als Justus Jonas seit meiner Kindheit bekannt ist.


Weg vom Thema Bücher... Hin zum Thema Pokémon. Und zwar nicht Pokémon Go, sondern die 'richtigen' Spiele. Gestern bin ich mit meinem Freund und meinem Bruder zu einem GameStop gefahren um den Seriencode für das Pokémon des Monats, Arceus, zu holen. Dabei habe ich ein wundervolles, riesiges Plüschtier von Plinfa, dem Wasser-Starter der vierten Generation gesehen. Nach reiflicher Überlegung, habe ich es aber nicht mitgenommen. Ich habe mich aber den ganzen Nachmittag gequält und es bereut, dass ich diese Gelegenheit nicht genutzt habe - Immerhin ist es ja auch ein Pinguin und ich liebe Pinguine (Deshalb mag ich Plinfa als Starter auch total gerne!). Abends ist mein Freund dann überraschenderweise vorbeigekommen und hatte die Plüschfigur dabei! Man, hab ich mich gefreut! Danke an dieser Stelle :* 


Zu guter Letzt wollte ich euch noch ein wenig über die kleinen Änderungen auf meinem Blog erzählen. Die wohl größte Änderung, die euch vielleicht auch schon aufgefallen ist, ist mein neues Hintergrundbild im Header. Auch die Schrift ist anders, wobei ich die wahrscheinlich noch einmal verändern werde. Dann sollte aber auch Schluss damit sein :) 
Eine weiter Änderung ist, dass ich Freitags wieder am Coververgleich und Donnerstags am Top 10 Thursday teilnehme, wenn mir die Themen zusagen und ich die Zeit und Lust dazu habe. 
Eine Änderung, die mich etwas Zeit kosten wird und deshalb auch noch nicht in Angriff genommen wurde ist, dass ich meine Reihen-Seite aktualisiere und ansehnlicher mache. So wie sie jetzt ist, kann sie nicht bleiben, so viel ist für mich klar! 

So, im Großen und Ganzen war das alles, was ich euch vorerst erzählen wollte. Erzählt mir doch gerne, ob ihr auch gerne Malbücher ausmalt, Pokémon spielt, Kalypto lest oder wie euch meine kleinen Änderungen gefallen! 

Morgen gibt es eine frische Rezension auf meinem Blog: "Das Glück ist nicht immer gerecht" von Anne-Laure Bondoux. Eine weitere steht auch in den Startlöchern und kommt Anfang nächster Woche online. Ich habe zudem ein kleines Gewinnspiel in Planung - Also seid gespannt! 

Liebste Grüße und ein wunderschönes Wochenende, 
Lena 

Donnerstag, 18. August 2016

{Top 10 Thursday} 10 Bücher für die Ewigkeit


Heute mache ich zum ersten Mal beim "Top Ten Thursday" von Steffis Buecherbloggeria mit.

Wenn du nur 10 deiner Bücher behalten dürftest, welche wären es?


Diese Liste zu erstellen ist tatsächlich gar nicht so schwer für mich. 10 Bücher sind ausreichend viele, sodass ich mich zumindest nicht unter meinen allerliebsten Schätzen entscheiden muss.


Diese beiden Bücher dürfen auf gar keinen Fall fehlen! Ich könnte sie immer wieder lesen, ohne dass mir langweilig werden würde. Gerade auch die schönen Illustrationen machen sie zu Büchern, auf die ich auf gar keinen Fall verzichten möchte.


Auch bei "Alice's Adventures in Wonderland" und "Alice through the Looking-Glass" greife ich zu den illustrierten Ausgaben. Selbst wenn man sie nicht liest, kann man auch einfach darin rumblättern und sich an den schönen Zeichnungen erfreuen. Die Geschichten um Alice sind zudem noch herrlich verrückt und enthalten viele Wortwitze und Ironie. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen!


Mich bei meinem Reihen zu entscheiden, fiel mir ziemlich schwer. Es ist nämlich wirklich unpraktisch, wenn man die Reihen nur unvollständig behalten könnte. Viele erfordern einfach mehr als ein Buch, damit man sie genießen kann. Dass "Die Rebellin" von Trudi Canavan auf dieser Liste auftauchen muss, war für mich aber außer Frage. Doch anstatt mich nun zusätzlich für ein Buch aus einer anderen Reihe zu entscheiden, fiel meine Entscheidung auf Band 3 der gleichen Trilogie: "Die Meisterin". Diesen habe ich auch zuvor schon einzeln gelesen und weiß deshalb, dass es mich nicht sonderlich stören würde, wenn ich das zweite Buch nicht haben sollte. Die beiden wichtigsten Teile bleiben somit auf jeden Fall bei mir!


"Die Chroniken von Narnia" von C. S. Lewis sind Klassiker und als Kind habe ich sie geliebt. Diese schöne Gesamtausgabe, die in meinem Regal steht, würde ich selbstverständlich auch gerne behalten, da sie wunderschön gestaltet ist mit kleinen und großen Illustrationen und zudem ein 7 in 1 Buch ist. Genau genommen habe ich hier somit geschummelt ;)
Ich habe zudem eine große Liebe zu den antiken Sagen, besonders was griechische Götter u.ä. angeht. Deshalb würde ich "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums" behalten, auch wenn ich es noch nicht gelesen habe. Ich denke ich werde da meinen Spaß dran haben, zudem reicht der Lesestoff auch für eine Weile!


Zu guter Letzt (wie könnte es anders sein?) steht natürlich "Harry Potter und der Stein der Weisen". Auch hier greife ich wieder auf die schöne, illustrierte Schmuckausgabe zurück. Das erste Buch wird immer etwas Magisches für mich sein und die Illustrationen unterstützen es hervorragend.
Was es mit dem Fragezeichen auf sich hat, wollt ihr nun bestimmt wissen. Nun, auch hier "schummel" ich ein wenig. Denn mein allerliebstes "Harry Potter"-Buch ist nämlich "Der Gefangene von Askaban". Da es vermutlich auch diesen Teil in Zukunft als illustrierte Schmuckausgabe geben wird, setzte ich es schon einmal hier auf die Liste! Das wird auf jeden Fall ein 'Must-Have'! Sollte es für diese Liste nicht zählen, dann darf auch das 'einfache' Buch mit :)



So, dass waren meine 10 Bücher, die ich auf jeden Fall behalten wollen würde. Nun bin ich natürlich gespannt, was eure 10 Bücher für die Ewigkeit wären!

Und was sagt ihr zu meiner Auswahl? Gibt es etwas wo ihr ganz anderer Meinung seid?

Sonntag, 14. August 2016

[Rezension] "Der Pinguin meines Lebens" von Tom Michell

Erschienen bei Fischer am 23.06.2016 | Übersetzt von Lisa Kögeböhn
Taschenbuch | 256 Seiten | ISBN: 978-3-596-03602-8 | 9,99 € | Kaufen


Eine wahre und herzergreifende Freundschaftsgeschichte zwischen Mensch und Pinguin, wie es sie noch nie gab.

Der junge Lehrer Tom Michell geht mit 21 nach Südamerika, bereist Urugay und heuert dann in Argentinien als Lehrer in einem Internat an. Was er sucht, ist das ganz große Abenteuer. Womit er nicht rechnet, ist ein Pinguin, der sein Leben verändern soll.

Ein herzergreifendes, traurig-schönes Memoir und ein Geschenk für alle, die im Zoo auch immer zuerst zu den Pinguinen gehen, und für alle Fans von Lassie, Flipper und Bob.
(Quelle: Fischer)
Ich bin ein großer Pinguin-Fan, weshalb mir sofort klar war, dass ich dieses Buch lesen muss. Und tatsächlich ist dieses Buch sehr schön geschrieben und erzählt die Geschichte von Tom Michell, der in Urugay einen kleinen Pinguin gefunden hat.

Die Passagen, in denen er den Pinguin Juan Salvado beschreibt sind äußerst liebevoll geschrieben und man merkt, dass dieser ihm viel bedeutet hat. Dieses Buch erzählt aber nicht nur die Geschichte zwischen dem 21-jährigen Tom und dem Pinguin, sondern auch über Freundschaft, Zusammenhalt und Unterstützung.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass Tom Mitchell auch Kapitel eingefügt hat, die eher einem Sachbuch ähneln – so widmet er ein Kapitel dem Pinguin als Lebewesen und erzählt über seine Biologie und Lebensweise. Andere Kapitel erzählen über Argentinien, sowohl geografisch als auch politisch. Die Handlung des Buches findet hauptsächlich in den 70er Jahren statt, weshalb der Autor auch auf die besonderen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu sprechen kommt. Somit ist das Buch nicht nur eine Unterhaltungslektüre, sondern erweitert auch das Allgemeinwissen. Dies hat mich ebenfalls positiv überrascht.

Cover


So gut und ansprechend der Inhalt auch ist - das Cover sagt mir, zumindest was die Umsetzung angeht, leider gar nicht zu, da man auch als Laie bemerkt, dass die einzelnen Bildteile mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammengeschnitten wurden. Zum Beispiel sieht man an den Händen des jungen Mannes, dass dieser wohl kaum tatsächlich im Sand gesessen hat. Des Weiteren verschwinden die Beines des Protagonisten auf unerklärliche Weise.

Ich habe im Internet gesehen, dass dieses Cover von der englischen Paperbackausgabe übernommen wurde. Schade, dass sich der Fischer Verlag da nicht für ein anderes entschieden hat. Während meiner Recherche bin ich außerdem auf das Cover der englischen Hardcoverausgabe gestoßen, die mir deutlich besser gefallen hat.

„Der Pinguin meines Lebens“ ist ein sehr rührender und liebevoller Roman, der zudem auch lehrreich ist, allerdings durchgehend locker und oftmals mit viel Humor geschrieben ist. Interessant ist auch, wie der Autor seine eigene Biografie erzählt, bzw. einen Teil davon, aber der Fokus ganz eindeutig auf dem geretteten Pinguin liegt. Man merkt, wie viel ihm dieser kleine Pinguin bedeutet hat und wie sehr er sein Leben und das anderer beeinflusst hat.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und würde es jederzeit wieder lesen wollen.

Freitag, 12. August 2016

{Coververgleich} Der Pinguin meines Lebens

Ich habe ja bereits in der Montagsfrage diese Woche erzählt, dass ich einige Kleinigkeiten auf meinem Blog verändern will. Eine dieser Kleinigkeiten ist, dass ich den Coververgleich wieder aufnehmen möchte.
Mittlerweile wird er von Sara und Denise zusammen veranstaltet und findet auf deren Blogs im Wechsel statt.

Heute möchte ich euch die Cover zu einem Buch vorstellen, dass ich erst vor kurzem gelesen habe und zu dem in den nächsten Tage auch eine ausführliche Rezension auf diesem Blog erscheinen wird.

"Der Pinguin meines Lebens" von Tom Michel


Deutsches TB | Englisches TB | Polnisches TB



Englisches HC | weiteres englisches HC (?)

Zu diesem Buch habe ich leider nur diese Cover gefunden, die ja aber eigentlich sogar nur zwei Variationen darstellen. 
Die Taschenbuchausgaben sagen mir leider absolut nicht zu - in keiner Version. Leider sieht man, dass die einzelnen Bildteile digital zusammengesetzt wurden, ohne darauf zu achten, dass dies realistisch aussehen soll. Schade, dass der deutsche Fischer Verlag, da nicht auf ein anderes Cover ausgewichen ist. 

Anders sieht es bei der englisches Hardcover-Ausgabe aus. Beim rechten Bild, bin ich mir nicht einmal sicher ob es tatsächlich eine gedruckte Version davon gibt. Die linke Version ist die, die ich auf der Verlagsseite der Penguin Books UK gefunden habe. Diese Version ist aber so viel liebevoller und auch auf eine Art und Weise humorvoller, die mich schon beim Anblick des Covers glücklich macht. Hätte ich das vor dem Kauf meines Buches gewusst, hätte ich wohl direkt zur englischen HC-Ausgabe gegriffen. 

Somit ist klar: 

Sieger: Englisches Hardcover



Welches Cover findet ihr besser? 
Welches Cover habt ihr heute verglichen?