Montag, 31. Oktober 2016

{Montagsfrage} Grusel & Horror

Die Montagsfrage wird jede Woche von Svenja von Buchfresserchen veranstaltet. 

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?


Mit Horror kann ich leider wenig anfangen - weder als Buch, noch als Film. Ich bin da vielleicht etwas zu feinfühlig, etwas zu schreckhaft und habe (in diesem Fall leider) eine sehr bildhafte Fantasie. 
Mit etwas Grusel komme ich aber klar und lese so etwas auch gerne. Allerdings eher im Jungendbuch bereich. Ein kleiner Buchtipp zu diesem Thema: "Lockwood & Co - Die Seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud.
Wer mich kennt und/oder auf meinem Blog aufmerksam gelesen hat, weiß, dass ich auch nicht so die große Thriller- und Krimileserin bin. Oftmals interessieren mich die Bücher sogar sehr, lesen tue ich sie dann aber eher selten. Tatsächlich hoffe ich, dass ich im November dazu komme ein paar Thriller zu lesen, da ich bei einer Challlenge teilnehme, die im November Thriller und Krimis als Monatsgenre vorgegeben hat. 

Wie geht es euch mit Grusel und Horror in Büchern? 
Habt ihr heute, passend zu Halloween, sogar vor solch ein Buch zu lesen?

Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] "Stone Rider" von David Hofmeyr

Erschienen bei dtv am 23.9.2016 | Übersetzt von Alexandra Ernst
Hardcover | 336 Seiten | ISBN: 978-3-423-76150-5 | 16,95 € | Kaufen

"Stone Rider" | 1. Stone Rider | 2. Blood Rider (vorraussichtlich 2017)


Der Blackwater-Trail: Ein Rennen auf Leben und Tod.

Es ist heiß und trocken, die Luft staubig und giftig, der ganze Planet zerstört und verödet, das Leben hart und karg. Doch es gibt einen Ort, wo alles anders ist: die Sky-Base. Und man kann sich ein Ticket dorthin verdienen, indem man an dem berüchtigten Blackwater-Trail, dem härtesten Motorradrennen der Welt, teilnimmt – überlebt und gewinnt. Die Chancen: minimal. Das Risiko: lebensgefährlich. Und doch hat Adam nicht viel zu verlieren. Zunächst. Doch dann geht er wider besseren Wissens Allianzen ein, schließt Freundschaften, verliebt sich sogar. Damit macht er sich verwundbar. Und plötzlich hat er alles zu verlieren...
(Quelle: dtv)
Bereits als ich die Beschreibung zu diesem Buch las, dachte ich sofort an den Film „Mad Max: Fury Road“, der vor einiger Zeit in den Kinos lief. „Stone Rider“ ist ein Jugendbuch und somit natürlich nur begrenzt mit dem Film vergleichbar, der eine Altersfreigabe von 18 hat. Doch die Umgebung und die Stimmung sind sich in gewisser Weise sehr ähnlich.

Der Protagonist Adam lebt in einer postapokalyptischen Welt, in der das Leben auf der Erde nicht einfach ist und sich eine Gruppe privilegierter Menschen in die Sky-Base abgesetzt hat. Für die Menschen auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie schuften ihr ganzes Leben lang in den Minen, die den Menschen der Sky-Base wertvolle Rohstoffe liefern oder aber sie werden „Rider“, Motorradfahrer, die an gefährlichen Rennen teilnehmen.

Die Handlung des Buches ist zwar nicht übermäßig komplex, aber sehr aufregend und abenteuerlich. Die ein oder andere unerwartete Wendung gibt es auch, die für Abwechslung sorgt. Zudem beschreibt David Hofmeyer sowohl die Umgebung als auch die Protagonisten sehr bildhaft und atmosphärisch. Beim Lesen hatte ich das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein.

In „Stone Rider“ wird Altes mit Neuem verbunden: Die Ortschaft und die Rennstrecke erinnern an die typischen alten Wildwest-Filme, während die Handlung in die Zukunft versetzt wurde. Ein Konzept, dass, wie ich finde, sehr gut funktioniert und einen großen Reiz hat.

Die Hauptattraktion des Buches ist das Rennen. Es wird kaum etwas zur Entstehung der vorherrschenden Gesellschaft erzählt, noch was die Sky-Base genau ist und was dort vorgeht. Wer also eher auf eine komplexere Dystopie hofft, dürfte von „Stone Rider“ enttäuscht sein. Ich fand es aber ganz erfrischend, dass es mal nicht um die größeren politischen Machtkämpfe ging, sondern nur um das „Spiel“.  
Im Englischsprachigen Raum wird das Buch mit „Mad Max trifft Die Tribute von Panem“ beworben und genau so kann man sich das Buch auch vorstellen. Die Rennen in der Wüste haben mich zudem ein wenig an die Podrennen von Anakin Skywalker aus „Star Wars“ erinnert. Diese Mischung funktioniert sehr gut und somit bietet „Stone Rider“ rasante Unterhaltung mit einer abenteuerlichen Geschichte. Der Fokus liegt mehr auf dem Rennen, was das Buch lockerer und auch spannender macht. Die Handlung ist stellenweise etwas brutaler, sodass ich das Buch für Leser ab 13 empfehlen würde (Der Verlag empfiehlt das Buch ab 14 Jahren).

Das Buch bekommt von mir eine klare Empfehlung für Jugendliche. Denn obwohl es stellenweise etwas vorhersehbar war, ist es trotzdem sehr packend geschrieben, was unter anderem daran liegt, dass die bildhaften Beschreibungen den Leser mitten in die Handlung ziehen. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Freitag, 21. Oktober 2016

[Rezension] "Das Gedächtnis der Welt" von Chriz Wagner

Erschienen bei Endeavour Press am 19.9.2016 | Kindle eBook | 97 Seiten 
ANSIN: B01LBB4XB8 | 2,99 € | Kaufen (Amazon)

"Die Ewigen" | 1. Die Gärten von Rom | 2. Der Bruderpackt  | 3. Die Zeichen der Schuld (Rezension) | 4. Von sterbenden Engeln | 5. Das Gedächtnis der Welt 

Mein Name ist Thyri. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich suche nach meiner Liebe. Und ich suche nach dem Tod. Gemeinsam werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich kann nicht lieben. Ich bin Thyri.

1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort, inmitten all der alten Bücher, fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich nicht verstecken muss. Und vielleicht, so hofft sie, findet sie in einem der abertausend Bücher Informationen über ihre Herkunft, ihre Unsterblichkeit – und über Simon, den sie nicht vergessen kann.
Eines Tages wird die Sammlung der Bibliothek um ein ganz besonderes Schmuckstück reicher: Der Codex Sinaiticus, die älteste Bibelübersetzung der Welt, findet seinen Weg nach London. Und während Thyri noch ihr normales Leben genießt, schleicht sich der Codex langsam in ihre Lebenswirklichkeit und verändert alles.
Denn was hat es mit den seltsamen historischen Ungereimtheiten auf sich, die Thyri immer häufiger in den historischen Büchern entdeckt? Sind ihre Freunde, wer sie vorgeben zu sein? Oder findet Thyri unter ihnen vielleicht endlich einen weiteren Ewigen?
(Quelle: Chrizwagner.de)
„Das Gedächtnis der Welt“ ist mein zweites Buch aus der Reihe „Die Ewigen“ von Chriz Wagner. Das erste Buch „Die Zeichen der Schuld“, welches mir ausgesprochen gut gefallen hat, wird aus der Perspektive von Simon erzählt, während dieses Buch nun von Thyri handelt.

Aufgrund der positiven Überraschung meines ersten Buches von Chriz Wagner hatte ich zugegebenermaßen etwas höhere Anforderungen an „Das Gedächtnis der Welt“. Vor allem war ich darauf gespannt, dieses Mal eine weibliche Protagonistin zu begleiten und außerdem ging es um Bibliotheken und ein besonderes Buch – Für mich als Buchliebhaberin immer ein beliebtes Thema.

Leider wurde das Buch den Erwartungen nicht ganz gerecht, da die Geschichte letztendlich ein wenig zu konfus konstruiert war. Am Anfang wird man regelrecht in die Geschichte hineingeworfen ohne einen wirklichen Anhaltspunkt, worum es geht. Dies baut natürlich große Spannung auf und ich wurde sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Erst nach und nach kommt der Leser dem Geheimnis auf die Spur und es kommt immer mehr Klarheit auf. Doch auch am Ende blieben Fragen offen, von denen ich mir erhofft hatte, dass diese beantwortet werden würde. 
Auch mit „Das Gedächtnis der Welt“ konnte mich der Autor Chriz Wagner wieder überzeugen. Sein Schreibstil ist sehr bildhaft und er erzeugt durch geschickte Andeutungen Spannung, die mich als Leserin interessiert weiterlesen ließen. Zwar schwächelt das Buch etwas mit der Auflösung all dieser Andeutungen, doch ich kann das Buch trotz dessen empfehlen.
Laut Chriz Wagner lassen sich die Bücher der Reihe „Die Ewigen“ unabhängig voneinander lesen. Dem kann ich so zustimmen, da ich, trotz der fehlenden Zwischenteile, nicht das Gefühl hatte, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. 

Ich bedanke mich Chriz Wagner und Endeavour Press für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

The picture at the top of this posting contains a modified picture by Creativeart - Freepik.com . Die Coverrechte liegen beim Verlag. 

Montag, 17. Oktober 2016

{Montagsfrage} Nächster Einzelband


Die Montagsfrage wird jede Woche von Svenja von Buchfresserchen veranstaltet. 

Welcher Einzelband steht bei dir aktuell als nächstes auf dem Leseplan?


Lustigerweise, stand ich gestern Abend, nachdem ich "Stone Rider" beendet habe vor der Entscheidung, welches Buch ich als nächstes lesen werde. Noch zwei Bücher stehen auf meiner Leseliste für den Oktober: "Frostflamme" und "Talon - Drachenherz". Da Talon ein Reihenbuch ist, fällt es für diese Frage weg, doch soweit ich weiß, ist "Frostflamme" ein Einzelband (zumindest habe ich noch nichts gegenteiliges gehört. Falls ihr aber etwas in der Hinsicht gehört habt - gerne in den Kommentaren berichten!). Da ich ab heute wieder jeden Tag zur Uni fahren muss, durfte aber zunächst keines der beiden Bücher heute mit, da sie beide ziemlich dick und schwer sind... Zwar wird sich das bestimmt ändern, sobald ich richtig in die Geschichte eingetaucht bin, aber heute durfte zunächst ein anderes Büchlein mit: "Das Restaurant am Ende des Universums" von Douglas Adams. Leider kein Einzelband, da es der zweite Teil der Anhalter-Reihe ist, aber ich finde, es ist eine Erwähnung wert!

Habt ihr auch mehr Reihenbücher, als Einzelbände auf eurem SuB? Oder hält es sich in der Waage?
Was lest ihr lieber? 

Freitag, 14. Oktober 2016

[Rezension] "Der Blackthorn Code - Das Vermächtnis des Alchemisten" von Kevin Sands

Erschienen bei dtv am 14.10.2016 | Übersetzt von Alexandra Ernst
Hardcover | 336 Seiten | ISBN: 978-3-423-76148-2  | 15,95 € | Kaufen

"Der Blackthorn Code" | 1. Das Vermächtnis des Alchemisten | 2. Mark of the Plague (engl. Ausgabe)  |

»Verrate es niemandem«
Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …
(Quelle: dtv)
„Bauen wir eine Kanone“, sagte ich. (Seite 11)
Damit beginnt das Buch und nimmt den Leser somit sofort in eine spannende Geschichte mit. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Christopher erzählt, der frech, kreativ und abenteuerlustig ist und im London des Jahres 1665 seine Ausbildung zum Apotheker macht. An seiner Seite steht sein loyaler und etwas vorsichtiger Freund Tom, der aber immer bei den gefährlichen Aktionen von Christopher dabei ist und mit ihm ein sympatisches Protagonisten-Duo bildet.

Das Buch bietet geheimnisvolle Morde, Rätsel, die zu einem großen Geheimnis führen und die immer wieder spannende mystisch-anmutende Alchemie. Bei einigen der Rätsel, die in dem Buch vorkommen, kann man auch gut mitraten oder zumindest den Protagonisten mit Spannung beim Lösen der Rätsel begleiten. Der Verlag wirbt mit der Aussage: „Verschwörungen, Intrigen, Gefahr der Da-Vinci-Code für Leser ab 11“. Dieser Aussage kann ich mich vollkommen anschließen.

Die Handlung verläuft allerdings nicht durchgehend chronologisch, sondern beinhaltet Rückblenden, die oft plötzlich auftauchen. Manchmal kamen sie mir etwas willkürlich platziert vor und während ich die Rückblende las, vergaß ich, was in der Gegenwart passierte. Dies konnte mir auch mein Bruder (13 Jahre alt) bestätigen, dem diese Sprünge ebenfalls aufgefallen waren. Ein Beispiel aus dem Buch: Christopher trifft auf dem Weg durch die Stadt ein Mädchen, dass er aus seiner Kindheit im Waisenhaus kennt → Erinnerungen an seine Zeit im Waisenhaus und wie er dazu kam, eine Apothekerlehre zu beginnen → Wieder in der Gegenwart, wo er anfängt sich mit dem Mädchen und ihren Freunden zu unterhalten.
Die Rückblenden sind nie länger als 2-3 Seiten, doch für den Erzählfluss wäre es vielleicht besser gewesen, diese zu bündeln und nicht scheinbar „zufällig“ einzuflechten. Trotz der möglichen kurzzeitigen Verwirrung, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.

Ein weiterer kleiner Mangel ist der gelegentliche Gebrauch von Wörtern, von denen ich vermute, dass nicht alle Leser der Zielgruppe diese verstehen. So wurde zum Beispiel das Wort „scharwenzeln“ benutzt – Das mag vielleicht zu der Zeit passen, in der das Buch spielt, und somit auch die richtige Stimmung erzeugen, doch ich kann mir vorstellen, dass so eine Ausdruckweise gerade jüngere Leser verwirren könnte. Doch zum Glück tauchen solche Wörter nicht allzu oft auf, sodass sie häufig auch einfach überlesen werden können.
Alles in allem ist das Buch sehr gut gelungen und ich denke, dass sowohl jüngere als auch ältere Leser ihren Spaß mit dem Buch haben werden.. Zumindest hat mein Bruder (13 J.), der kein Vielleser ist, mir gesagt, dass er das Buch sehr spannend findet und gerne weiterlesen möchte.
Durch die viele Action und Verfolgungsjagden bringt es eine große Portion Spannung mit und kann so den Leser in der Geschichte fesseln. „Der Blackthorn Code – Das Vermächtnis des Alchemisten“ hat zwar kleinere Mängel, die mir beim Lesen direkt aufgefallen sind, doch diese waren nie so gravierend, dass sie mich aus der Geschichte geworfen oder mir die Lust am Lesen genommen hätten. Tatsächlich habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und wollte unbedingt die Rätsel lösen, die zu dem großen Geheimnis führten. 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Donnerstag, 13. Oktober 2016

{Top 10 Thursday} Leseliste für den Herbst

Der "Top Ten Thursday" wird jede Woche von Steffis Buecherbloggeria veranstaltet.

10 Bücher, die ich gerne im Herbst lesen würde


Eigentlich beeinflusst die Jahreszeit nicht wirklich mein Leseverhalten, weshalb die Bücher, die ich aufführe nicht unbedingt "herbstlich" sind. Trotzdem merke ich, dass ich gerade bei kaltem und regnerischem Wetter gerne zu Fantasy greife. Auch möchte ich im Herbst und Winter verstärkt Bücher lesen, die ich bereits gelesen habe. Meine Liste ist demnach recht bunt gemischt und ich denke eigentlich nicht, dass ich diese Bücher bis zum 1. Dezember alle gelesen haben werde (denn da Beginnt für mich persönlich der Winter ^^ ), doch diese 10 Bücher, würde ich am liebsten alle jetzt sofort lesen!

 
Die ersten drei Bücher auf meiner Liste sind Re-Reads. "Die Stadt der träumenden Bücher" ist eines, wenn nicht sogar DAS Lieblingsbuch von mir. Es geht um Bücher, Magie und gefährliche Kreaturen -  Eine Welt, die wie gemacht ist, für düstere und kalte Herbsttage. "Die Rebellin" und "Priester" von Trudi Canavan stehen auf dieser Liste, da es Zeit wird, dass ich "Die Rebellin" mal wieder lese (immerhin gehört es ebenfalls zu meinen Lieblingsbüchern!) und "Priester", da ich die Trilogie endlich mal lesen möchte. Es ist nämlich der einzige Teil der "Das Zeitalter der Fünf"-Trilogie, den ich bisher gelesen habe und es wird dringend Zeit dies zu ändern!

Bei diesen drei Büchern handelt es sich um Reihenfortsetzungen, die ich schon viel zu lange vorhabe zu lesen, aber irgendwie ist bisher immer etwas dazwischen gekommen. Dementsprechend wird es dringend Zeit, dies nachzuholen.  "Lockwood & Co - Der wispernde Schädel" von Jonathan Stroud ist der 2. Teil der Reihe und bald erscheint bereits der 4. Teil der Geisterjäger-Reihe. Ich bin schon sehr gespannt darauf und zusätzlich wartet auch der 3. Teil bereits im Regal. "Die Seiten der Welt - Blutbuch" ist der dritte und letzte Teil der Reihe von Kai Meyer, in der es um Bücher, ihre Magie und versteckte Welten geht. "Wie Sterne so golden" von Marissa Meyer ist der 3. Teil der "Luna-Chroniken", die mir bisher sehr gut gefallen haben. Es ist ein gänzlich neuer und ausgefallener Ansatz Märchen neu zu erzählen. 

 
"Die Flüsse von London" hatte ich bereits letzte Woche in meiner TTT-Liste und hier taucht es nun wieder auf. Auch hier geht es, soweit ich es weiß, um die Jagd nach übernatürlichen Gestalten und dies alles in der wundervollen Stadt London. Klingt für mich nach einem perfekten Buch für den Herbst, bzw. Halloween. "Die Suche nach der Erde" von Science-Fiction-Legende Isaac Asimov steht stellvertretend für alle seine Werke. Meine Elter sind Fans dieser Bücher und ich habe es bisher viel zu lange vor mich hergeschoben, die Bücher endlich zu lesen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, da ich bereits einige der Robotergeschichten kenne und sie mir gut gefallen haben.


Bei diesen beiden Büchern handelt es sich um Rezensionsexemplare. Es sind zwar nicht die Einzigen, die mich in diesem Herbst beschäftigt halten werden, aber sie sind eine besondere Erwähnung wert. "Frostflamme" ist ein High-Fantasy-Werk, das in einer ganz anderen Welt spielt, während die Handlung von "Die Magier Seiner Majestät" in London vonstatten geht. 

Verratet mir doch, welches euer absolutes Must-Read für den Herbst ist und ob ihr im Herbst auch gerne zu bereits gelesenen Büchern zurückkehrt!  

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Filmrezension + BookVSFilm] Die Insel der besonderen Kinder


Regie: Tim Burton | Starttermin: 6. Oktober 2016 | Länge: 2 Std. 7 Min. | Verleiher: Fox Deutschland

TinyFox:

Als ich den Kinosaal betrat, würde ich sagen, dass meine Erwartungen weder zu hoch noch zu niedrig waren. Ich konnte mich demnach von Anfang an gut auf den Film einlassen, nicht zuletzt auch, weil die Optik schon von Beginn an überzeugte. Besonders schön und klar ließ sich auch der 3D-Effekt genießen, obwohl dies, trotz der fortgeschrittenen Technik heutzutage, noch keine Selbstverständlichkeit ist. Story und Spannungsbogen sind für den Film ideal konzipiert - man konnte den Film entspannt genießen, ohne mit übermäßigen Plottwists oder Ähnlichem konfrontiert zu werden, dennoch bestand durchgehend eine gewisse Grundspannung und man wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Kurz gesagt: Eben genau so, wie es für eine Jugendbuchverfilmung ideal erscheint. Schauspielerisch wurde der Film großartig besetzt, sodass der Eindruck erweckt wurde, die Geschichte sei auf die Darsteller zugeschnitten worden und nicht andersherum. Tim Burton hat hier als Regisseur grandiose Arbeit geleistet. Einerseits hat er, wie man es von ihm gewohnt ist, seinen eigenen markanten Stil durchsetzen können. Andererseits hat er mit seinen Stilelementen nicht zu sehr übertrieben und ist dem Grundwerk ausreichend gerecht geblieben. Dennoch ist dieser Film ein klassischer Tim-Burton-Film. Besonders der Hauptdarsteller fügt sich optisch perfekt in das Tim-Burton-Universum ein. Alles in allem konnte ich das Kino vollkommen überzeugt verlassen und obwohl der Film keine außergewöhnlichen Elemente beinhaltet, die ihn dermaßen von der Masse abgrenzen, so macht er besonders mit dem typischen Tim-Burton-Charme ordentlich was her und ist in jedem Fall auch für Nicht-Tim-Burton-Fans weiterzuempfehlen.

TinyHedgehog: 

Direkt am Anfang ist mir schon aufgefallen, dass so einige Dinge im Film anders dargestellt wurden als im Buch. Grundsätzlich habe ich damit kein Problem, da eine Verfilmung für mich immer einen Interpretationsspielraum hat. Trotzdem waren es auch einige wichtigere Elemente, die mich immer wieder abgelenkt haben, weshalb ich den Film nicht direkt auf mich wirken lassen konnte. Ab der Hälfte geht der Film sogar noch weiter vom Buch weg, wobei die Grundhandlung im Großen und Ganzen aber erhalten bleibt. Erst ab dem Punkt konnte ich mich vollkommen auf den Film einlassen, da ich den Film aufgrund der Änderungen nun als eigenständiges Werk betrachten konnte. Alle Änderungen, die vorgenommen wurden, haben aber nicht das Verständnis des Films, bzw. der Geschichte beeinträchtigt und auch mit den Änderungen blieb die Verfilmung dem Grundgedanken und -handlung des Buches treu. Dies ist mir bei Verfilmungen immer sehr wichtig. Der Film ist nämlich trotz der Veränderungen sehr gut gelungen.

Die Stimmung im Film entsprach für mich derjenigen, die auch das Buch erzeugte. Tim Burton ist ein sehr passender Regisseur für den Filmstoff, da sein Stil genau zu dem Buch passt. Auch, wenn dieser hier nicht ganz so ausgeprägt ist, wie vielleicht in seinen anderen Filmen. Die Schauspieler wurden sehr gut gewählt, da alle sich perfekt eingefügt haben und ihre Rollen überzeugend verkörpert haben. Besonders Eva Green als Miss Peregrine wurde perfekt besetzt – genau so habe ich sie mir auch im Buch vorgestellt! Asa Butterfield, der Jacob darstellt, hat ebenso hervorragend gespielt und der Hauptrolle Leben eingehaucht.

Alles in allem ist der Film aus meiner Sicht äußerst gelungen: Die Optik, der Stil, die Stimmung, die Schauspieler und die Handlung war genial umgesetzt und ich hatte viel Spaß beim Film! Trotz der recht vielen Änderungen finde ich, dass die Verfilmung toll gemacht ist und auf ihre eigene Weise die Geschichte des Autors Ransom Riggs darstellt. Zunächst musste ich mich an die Änderungen gewöhnen, doch der Rest des Filmes macht diese kleine Mängel für mich mehr als wett. Von mir gibt es also eine ganz große Empfehlung: Guckt euch diesen Film unbedingt an, wenn ihr das Buch mochtet! Aber lasst euch auf die Änderungen ein und genießt diesen ausgezeichneten Film!


Samstag, 8. Oktober 2016

[Rezension] "Irllichtfeuer" von Julia Lange

Erschienen bei Knaur am 1.9.2016 | Taschenbuch | 529 Seiten
ISBN: 978-3-426-51943-1 | 9,99 € | Kaufen

Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben. 
Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen. 
Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen.
(Quelle: Knaur)
Ijsstedt, die Stadt, in der die Handlung spielt, erinnert mich von den Beschreibungen her an eine alte, fast märchenhafte skandinavische Stadt. Die Geschichte spielt im Winter, sodass auch das im Buch vorkommende Schneetreiben diesen Eindruck verstärkt. Hinzu kommt, dass ich beim Lesen das Irrlichtfeuer mit seinen magischen blauen Flammen bildhaft vor Augen hatte. Die Stimmung war für mich ähnlich wie bei dem Märchen „Die Eiskönigin“ von Hans Christian Andersen. Die Bildhaftigkeit ist ein großes Plus dieses Buches. Nach nur wenigen Seiten konnte ich mir die Stadt und ihre Bewohner hervorragend vorstellen und mich vollkommen in die Geschichte fallen lassen.

Die Kapitel umfassen jeweils mehrere Perspektivenwechsel. Außer durch einen Absatz sind diese Wechsel nicht weiter optisch getrennt, sodass es für mich nicht immer sofort ersichtlich war, dass solch ein Wechsel stattgefunden hat. Gerade, wenn der Wechsel von einer Seite auf die Nächste war, sorgte es bei mir für leichte Verwirrung, bis ich mir des Wechsels bewusst war.

Außerdem kommen noch Zeitsprünge hinzu, die ebenfalls nicht sehr gut erkennbar waren. So war mir nicht immer klar, wie viel Zeit vergangen war und von welchen Zeiträumen die Rede war.

Sprache

Leider rissen mich falsch gewählte Worte an einigen Stellen oft genug aus der tollen Stimmung. Zum Beispiel gibt es in der Geschichte sowohl Ober- als auch Unterschicht und damit gehen für mich auch bestimmte Verhaltensweisen und eine angemessene Sprache einher. Dennoch fand ich eine Stelle, in der die Tochter eines angesehenen Mannes „etwas ankotzte“. So etwas ist für mich ein Bruch des Stils, der durch die Umstände vorgegeben wird. Ein weiteres Beispiel ist eine Äußerung, die eine Frau der Unterschicht von sich gab: So erzählte sie, dass jmd. „labert“. Zwar mag dies zur Unterschicht passen, doch für mich ist es kein Ausdruck, der in ein Buch gehört – in unserem alltäglichen, legeren Sprachgebrauch mag das Wort bereits einen festen Platz haben, in der Literatur hat es aber meiner Meinung nach nichts zu suchen (Besonders dann nicht, wenn es eine eine Welt darstellt, die unserer Welt vor der Industrialisierung ähnlich ist). 
Alles in allem ist „Irrlichtfeuer“ eine schöne und ungewöhnliche Geschichte, die aber etwas mehr Überarbeitung benötigt hätte. Die Handlung, die Welt und die Protagonisten sind spannend ausgearbeitet und bergen ein großes Potential. Meine Kritik bezieht sich eher auf den Ausdruck und die Form. Da es jedoch Julia Langes Debütroman ist, denke ich, dass sie sich in der Richtung bestimmt weiterentwickeln wird und in Zukunft hoffentlich ein rundum schön geschliffenes Werk vorlegen wird.

„Irrlichtfeuer“ ist gerade für die kalte Jahreszeit eine wunderbare Lektüre, da es in der Geschichte winterlich ist und ein mysteriöses, magisches Irrlichtfeuer für Spannung sorgt.
Das Buch ist zudem ein Einzelband, was ich ebenfalls als einen Vorteil erachte, da es heutzutage schon genug Reihen gibt. Es ist schön, auch mal eine in einem Band abgeschlossene Geschichte lesen zu können. Greift ruhig zu diesem Buch, denn so könnt ihr eine magisch-winterliche Geschichte lesen, allerdings Ihr solltet euch über die kleineren Fehler in der Form im Klaren sein.


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Freitag, 7. Oktober 2016

{Coververgleich} "Der Blackthorn Code" von Kevin Sands

Auch am Coververgleich nehme ich diese Woche wieder teil. Diesmal mit einem Buch, das nächste Woche erscheint und welches ich bereits vorab vom Verlag bekommen habe. 
Zunächst aber kurz zur Aktion "Coververgleich": Veranstaltet wird diese Aktion im Wechsel von Sara und Denise. Ich versuche immer Cover zu Büchern zu vergleichen, die ich aktuell lese, gelesen habe oder die durch irgendeine andere Art momentan bei mir präsent sind. 

"Der Blackthorn Code" von Kevin Sands



Deutsches HC | Englisches HC (US) | Englisches TB (US)


Englisches TB (UK)  | Spanisches TB | Bulgarisches TB | Niederländisches TB


Rumänisches TB | Französisches TB | Portugiesisches TB

Wie man sieht, folgen die meisten Ausgaben dem gleichen Prinzip. Das deutsche Hardcover lehnt sich an die englischen Taschenbuch-Ausgaben an, während Frankreich und Spanien die englische Hardcovervariante übernommen haben.
Die zwei Cover, die meiner Meinung nach negativ aus der Reihe tanzen sind das Rumänische und das Niederländische. Letzteres aber nicht, weil ich es hässlich finde, sondern weil es nicht wirklich zum Inhalt passt. Es sieht einfach irgendwie nicht spannend genug aus. Überraschenderweise gefällt mir das bulgarische Cover recht gut. Man merkt zwar, dass es ein etwas anderer Stil ist, als zum Beispiel der, den deutsche Bücher haben, aber es ist gut gelungen und hat das Thema des Buches auf etwas andere Weise verarbeitet als die anderen Ausgaben.

Meine Favoriten sind die deutsche Ausgabe und das Taschenbuch aus dem Vereinigten Königreich. Ich finde es cool, wie das Thema Alchemie durch die Flasche und die Schlange direkt eingebunden ist. Müsste ich mich zwischen den beiden Ausgaben entscheiden, würde ich wahrscheinlich eher zum englischen Taschenbuch greifen, da mir die Hintergrundstruktur so gut gefällt. 

Welches Cover findet ihr am Besten? 

Coverrecht liegen bei den entsprechenden Verlagen.
Per Klick auf's Bild kommt ihr zur Bildquelle.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

{Top 10 Thursday} Reihen mit mehr als 3 Teilen


Der "Top Ten Thursday" wird jede Woche von Steffis Buecherbloggeria veranstaltet.

Ich habe nun leider einige Zeit beim "Top Ten Thursday" ausgesetzt und bin nun aber wieder zurück! 

10 Bücher einer Reihe mit mehr als 3 Teilen


Es fiel mir gar nicht so leicht, diese Liste zu erstellen, da ich zwar viele Reihen lese, diese meist aber nur 3 Teile haben.






Nachdem ich die Liste erstellt habe, ist mir sofort aufgefallen, dass ich größtenteils Kinder-/ bzw. Jugendbücher ausgewählt habe. Lediglich "Wie Monde so silbern", "Throne of Glass" und "Die Flüsse von London" springen etwas aus der Reihe. Wobei zwei von denen auch Jugendbücher sind!

Bisher habe ich von "Lookwood & Co" und "Throne of Glass" nur jeweils den ersten Teil gelesen, bei den Luna-Chroniken die ersten Zwei, doch ich kann die Reihen jetzt schon sehr empfehlen. Alle haben von mir 5 Sterne bekommen.

Das Buch, das am meisten aus der Reihe tanzt ist "Die Flüsse von London": Das Buch habe ich noch gar nicht gelesen, aber ich habe schon viel Gutes darüber gehört und es empfohlen bekommen. Tatsächlich haben mir mehrere Personen schon gesagt, dass es genau das Buch für mich sein könnte! Deshalb sollte ich es wohl möglichst bald auch endlich lesen!

Wer jetzt etwas genauer hingeguckt hat, wird bemerkt haben, dass es nur 9 Bücher sind, die ich aufgeführt habe. Nachdem ich aber schon sogar eine Reihe aufgenommen habe, die ich noch gar nicht gelesen habe, wollte ich mir nicht noch ein Buch aus den Fingern saugen und habe es bei 9 Büchern belassen.

Erzählt mir doch, welche Bücher bei euch auf der Liste gelandet sind und ob ihr vielleicht sogar die gleichen habt!