Mittwoch, 21. Dezember 2016

[Rezension] "Hourglass Wars 2 - Jahr der Schatten" von Nika S. Daveron

Erschienen bei In Farbe Und Bunt am 1.9.2016 | Taschenbuch | 320 Seiten
ISBN: 978-3-95936-066-1 | 14,80 € | Kaufen

"Hourglass Wars" | 1. Jahr der Flamme (Rezension) | 2. Jahr der Schatten  | 3. Titel noch nicht bekannt

Das Jahr 999 bricht unter schlechten Vorzeichen an. Mitten im Kriegstreiben zwischen verfeindeten Königreichen haben Scarabea Phoenix und ihr Widersacher Titan von Malyx widerwillig ein Bündnis geschlossen, denn Portale in die Schattenwelt verkünden todbringendes Unheil. Als sich immer mehr Portale öffnen, verschlägt es Scarabea und Titan nach Karga, eine fremde Stadt unter surrcostanischem Protektorat. Dort treffen sie auf einen Unterweltkrieger, der sich »Der Lügner« nennt und sie mit einem unwiderstehlichen Angebot lockt. Unterdessen versucht Königin Vazarina in Coronia die Ansprüche ihrer Herrschaft durchzusetzen. Was sie nicht weiß – die gegnerischen Regenten Azulgrana und Sarasot Berlais steuern geradewegs auf ihr Reich zu. Und mit ihnen eine Geisterarmee aus der Schattenwelt.
(Quelle: in Farbe und Bunt Verlag)
Wie auch schon der erste Teil, überzeugt „Jahr der Schatten“ mit vielfältigen Charakteren und einer faszinierenden Welt. Leider kommt auch in diesem Band die Thematik der Sanduhr, bzw. der Umkehrung der Welten etwas zu kurz, doch man bekommt auf andere Weise einen Einblick hinter die damit verbundenen Geschehnisse. Und genau das ist es auch, was dem Buch viel Spannung verleiht. Tatsächlich ist mir erst bei etwa der Hälfte des Buches aufgefallen, dass ja noch die Umkehrung der Welten nach dem Prinzip der Sanduhr bevorsteht - Ich war von der Handlung so eingenommen, dass ich daran gar nicht mehr gedacht habe.

Leider fehlten mir zu Beginn des Buches Rückblicke, ein „Was bisher geschah“, um wieder gänzlich in die Geschichte einsteigen zu können. Es ist nun schon über ein Jahr her, dass ich das erste Buch „Jahr der Flamme“ gelesen habe und bei so vielen erzählenden Protagonisten fiel es mir schwer, mich an alles zu erinnern. Mir hätten entweder eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes oder geschickt eingestreute Erklärungen zu bereits in der Vergangenheit liegenden Ereignissen den Einstieg in das Buch sehr erleichtert.

Trotz meiner kleinen Kritik ist „Jahr der Schatten“ eine sehr gelungene Fortsetzung, die neue Orte zeigt, mysteriöse neue Charaktere einführt und die Geschichte mit ordentlich Spannung voranbringt.
Ich kann die Fortsetzung sehr empfehlen: „Hourglass Wars“ ist eine tolle High-Fantasy-Reihe, die mich überzeugt. Sie braucht sich nicht zu verstecken und hält locker mit den in den Buchhandlungen prominent ausgestellten Fantasy-Romanen mit.
Ein kleiner Tipp von mir: Den zweiten Teil sollte man wenn möglich direkt im Anschluss an den ersten lesen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Montag, 19. Dezember 2016

{Montagsfrage} Wie viele Re-Read habe ich 2016 gelesen?


Hallo Montag, hallo neue Woche, hallo Montagsfrage!

Es ist lange her, dass ich an der Montagsfrage von Buchfresserchen mitgemacht habe, was aber damit zusammenhängt, dass es insgesamt momentan sehr still ist auf meinem Blog. Ich komme derzeit nicht viel zum Lesen und auch die Blogposts leiden unter einem Mangel an Zeit.

Heute habe ich aber endlich die Zeit gefunden, mal wieder an der Montagsfrage teilzunehmen, doch Sonja überlässt uns, welche Frage wir beantworten möchten! Zunächst wollte ich mich für eine der verpassten Fragen entscheiden, doch dann habe ich mir selbst eine Frage zu meinem Leseverhalten dieses Jahr gestellt und gedacht, dass sie gut in diese Kategorie passt:

Wie viele Re-Reads hast du in diesem Jahr gelesen? 


Ich liebe Re-Reads, weil es für mich bedeutet in eine Welt, in eine Geschichte zurückzukommen, die mir so gefallen hat, dass ich dort unbedingt hin zurück will. Es ist ein Nachhausekommen und ein Wiedersehen, das mich glücklich macht. Und gerade deshalb bin ich etwas traurig, dass ich dieses Jahr tatsächlich nur 2,5 Re-Reads gelesen habe.

2,5? Wie soll das gehen?
Nun ja, ich habe folgende drei Bücher wieder gelesen: Herr der Ringe - Die Gefährten, Dewotchka s Semli und Harry Potter und der Stein der Weisen. Letzteres aber in der illustrierten Version, weshalb es für mich nur ein halbes Re-Read war (Es gab ja so viel Neues zu entdecken!)

Die Frage mit den Re-Reads kam mir, als ich gestern bei Dreamcatchers Rezensionen von der Rivival Challenge von Weltenwanderer gelesen habe. Und ich denke ich werde da nächstes Jahr mitmachen, da ich dringend mal wieder Bücher lesen möchte, die mir früher schon sehr gut gefallen haben.


Lest ihr Bücher mehr als einmal? Wenn ja, welche habt ihr dieses Jahr "re-readed"? 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

[Rezension] "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho

Erschienen bei Knaur am 2.11.2016 | Übersetzt von Julia Becker
Taschenbuch | 448 Seiten | ISBN: 978-3-426-51914-1 | 9,99 € | Kaufen

Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter »Königlicher Magier« mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feen-Land, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …
(Quelle: Knaur)
Geschickt bringt Zen Cho in diesem Buch die „alten“ Probleme Englands, den Rassismus und die Herabstufung der Frau, mit der Magie und den damit verbundenen Problemen zusammen. Zunächst kam mir es ein wenig „überkorrekt“ vor: Ein schwarzer Magier, der auf viel Widerstand in den eigenen Reihen der Magier stößt und ein offensichtlich aus Indien stammendes Mädchen mit einer enormen Zauberkraft. Doch recht schnell wird klar, dass dies zwar die Grundproblematik der Geschichte darstellt, doch die Charaktere viel mehr sind als nur ihre Hautfarbe (was auch der Kern der Geschichte ist). Sie alle haben ihre besonderen Eigenarten und können oft genug als verschroben und skurril beschrieben werden. Insgesamt ist es ein sehr unterhaltsames und vielfältiges Buch, das von der Originalität der Charaktere und der dort vorkommenden Wesen lebt.

Doch auch die Welt, die Zen Cho in ihrem Debütroman „Die Magier Seiner Majestät“ erschafft, ist äußerst geistreich. Zwischen pompösen Kleidern, Abendgesellschaften und den Problematiken der Ungleichstellung der Menschen taucht die Magie auf und sorgt für noch viel mehr Abwechslung und Spaß.

Sprache

Zugegeben, Zen Cho ist es in diesem Buch gut gelungen, die eigentümliche, altmodische Sprache und Ausdrucksweise zu Papier zu bringen, doch ich hatte zu Beginn so einige Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zu kommen.  Die ungewohnten Formulierungen haben mich des Öfteren etwas aus der Bahn geworfen. Grammatikalisch sind sie einwandfrei, doch oft sind es sehr verschachtelte Sätze, in die man sich erst einmal einlesen muss, um den Zusammenhang zu verstehen. Sobald man sich aber an die Sprache gewöhnt hat, liest sich das Buch flüssig und kurzweilig.

Das Buch hat zwar an einigen Stellen seine Schwächen (zwischendurch war die Handlung etwas zu sehr gezogen), doch im Großen und Ganzen ist es äußerst abwechslungsreich und interessant. Ich hatte mir zu Beginn eine eher düstere Stimmung vorgestellt, doch das Buch ist voller Humor und Originalität, die mir das Lesen versüßt haben.
Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Es bietet eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte, die mich im Nachhinein mehr überzeugt hat, als ich zuerst angenommen habe. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Dienstag, 6. Dezember 2016

[Monatsrückblick + Geburtstagsgeschenke] Bücher, Bücher, Bücher


Hallo, liebe Igelfreunde!


An diesem Wochenende hatte ich Geburtstag! Eigentlich sollte an dieser Stelle nur der Monatsrückblick stehen, doch da ich im November nur 3 Bücher gelesen habe, dachte ich mir, dass ich einfach zusätzlich noch die Geschenke zeige, die ich bekommen habe.



Ich habe von meinen Eltern und Großeltern einen lang ersehnten Wunsch erfüllt bekommen: Einen Tolino eReader! Lange habe ich mir eingeredet, dass ich so etwas nicht bräuchte, aber gerade im letzten halben Jahr habe ich des öfteren gemerkt, dass ein eReader eine feine Sache wäre. Nun wurde mir dieser Wunsch erfüllt und ich bin super glücklich mit dem Kleinen!



Von meinem Bruder habe ich einen 4*4 Zauberwürfel bekommen. Er ist ziemlich aktiv was das Lösen diverser Zauberwürfel ist und stoppt auch immer die Zeit, wie lange er braucht. Nun hat er mir das Lösen des 3*3 beigebracht und auch den 4*4 kann ich nun fast komplett selbstständig lösen. Deshalb hat er beschlossen, mir einen eigenen zu schenken! Das war für mich eine totale Überraschung und freut mich riesig!

Von meinem Freund habe ich den lang ersehnten dritten Teil von "Red Rising" bekommen. Selbst bin ich gar nicht dazu gekommen, mir das Buch zu besorgen und kurzerhand hat mein Freund dies für mich erledigt! Endlich kann ich diese tolle Trilogie beenden. Ich bin schon äußerst gespannt und freue mich schon sehr auf das Buch!

Zusätzlich habe ich ein wenig "Buchgeld" bekommen, so kann ich mir selbst noch ein paar Geschenke nachträglich besorgen :)


Der Tag war ein recht ruhiger und gemütlicher Tag und genau das, was ich am Liebsten habe: Zeit mit meiner Familie und meinem Freund. Am Sonntag ist dann der Rest der Verwandtschaft gekommen, was etwas mehr Trubel war, aber trotzdem eine große Freude!

Nun noch zu den drei Büchern, die ich im November gelesen habe. Eigentlich will ich dazu gar nicht viel sagen, doch erwähnenswert ist, dass ich "Die Magier Seiner Majestät" sehr spannend und einfallsreich fand. Zunächst hätte ich nicht gedacht, dass es mich am Ende dann doch so überzeugen könnte. 

★★★ "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" von Ariel S. Winter
Philosophische Science-Fiction | 240 Seiten | Knaur | Rezension

★★★"Fünf" von Ursula Poznanski
1. Teil | Krimi/Thriller | 384 Seiten | rororo 

 "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho
historisch-magische Fantasy | 448 Seiten | Knaur | Rezension folgt 

Nun ist der Dezember angebrochen und eine ereignisreiche Zeit hat begonnen. Trotzdem habe ich mir so einige Bücher vorgenommen, die ich gerne in der Weihnachtszeit lesen möchte. 

Nun aber zu euch: Wie war euer November?
Worauf freut ihr euch in der Weihnachtszeit am meisten?